Samsung hat noch keine Preisobergrenze für seine faltbaren High-End-Telefone festgelegt, wodurch das Unternehmen daran gehindert wird, mit seinen normal geformten Smartphones so viele Märkte wie möglich zu erreichen. Obwohl der südkoreanische Riese in seinen neuesten Geräten hochwertige Materialien verwenden möchte, könnten Veränderungen in der globalen Wirtschaftslage dazu führen, dass er diese Smartphones nicht zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten kann.

Einem Bericht zufolge erwägt Samsung bereits, die Titan-Rückplatte vom Galaxy Z Fold 8 zu entfernen – eine Zusatzfunktion beim Galaxy Z Fold 7 zur Verbesserung der Haltbarkeit –, da dadurch einige Kosten für die nächste Generation faltbarer High-End-Telefone gesenkt werden könnten, die 2026 auf den Markt kommen soll.


Wenn Samsung von einer Titan-Rückplatte auf eine Rückplatte aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFRP) umsteigen würde, würde dies als Herabstufung der Konfiguration angesehen werden, aber The Elec berichtet, dass es ein Problem mit dem Teil gibt, da Titan im Vergleich zu CFRP derzeit schwieriger zu bekommen ist. Es überrascht nicht, dass der Handelskrieg zwischen den USA und China die Lieferketten von Unternehmen wie Samsung behindert hat, was dazu geführt hat, dass das Unternehmen Schwierigkeiten hat, das für die Herstellung der Komponente verwendete Titanmetall zu beschaffen.

Der Wechsel zu einer CFK-Rückwand für das Galaxy Z Fold 8 verringert zwar dessen Haltbarkeit, der Vorteil besteht jedoch darin, dass Samsung die Kosten des Geräts senken und damit die Gesamtkosten für die Massenproduktion eines einzelnen faltbaren Flaggschiffprodukts senken kann. Laut Sammobile wurde die CFRP-Rückplatte mit der Veröffentlichung des Galaxy Z Fold 3 eingeführt, und auch das Galaxy Z Fold 6 behält diesen Teil bei, sodass dies kein großer Kompromiss ist.

Auch hier ist es erwähnenswert, dass die Prognosen von The Elec für eine Reihe von Produkten in der Vergangenheit verzerrt waren, daher sollten Leser diesen Bericht mit Vorsicht betrachten und auf spätere Aktualisierungen warten.