Starbucks-Filialen in Guangzhou, Shenzhen und einigen Städten in Guangxi und Hainan haben kürzlich in aller Stille „Selbstlernzimmer“-Dienste eingeführt.Ein Verkäufer in Shenzhen bestätigte, dass Geschäfte in dieser Gegend, die Räume zum Selbststudium anbieten, keinen Verbrauch und keine Reservierung verlangen und kostenlose Steckdosen und warmes Wasser anbieten;Der Verkäufer des Guangzhou-Ladens wies darauf hin, dass der Selbstlernbereich in seinem Laden nicht vollständig vom Getränkebereich getrennt sei und die Kunden am gemeinsamen langen Tisch lernen und arbeiten könnten.

Verantwortliche von Starbucks antworteten, dass der Schritt darauf abziele, die Bedürfnisse der Kunden in verschiedenen Szenarien zu erfüllen und durch innovative Dienstleistungen und hochwertige Ladenerlebnisse weiterhin einen einzigartigen „dritten Raum“ zu schaffen.

Dies ist nicht der erste Versuch von Starbucks, neue Geschäftsformate zu integrieren. Im November 2021 eröffnete das Unternehmen den ersten Shared-Space-Concept-Store auf dem Festland in Raffles City, Shanghai. Der rund 200 Quadratmeter große Laden verfügt über knapp 100 Sitzplätze und ist in vier Funktionsbereiche unterteilt: einen kostenpflichtigen Konferenzraum, einen halboffenen Einzelbereich, einen Diskussionssofabereich und einen Freizeitbereich, der sich deutlich an die Raumkonzepte von Lernräumen und Bibliotheken anlehnt.

Seit Starbucks 1999 mit dem Konzept des „Third Space“ in China Fuß gefasst hat, ist Starbucks seit 26 Jahren intensiv in diesem Markt tätig. Jetzt,Die Größe des chinesischen Kaffeemarktes hat 120 Milliarden Yuan überschritten, doch dieser ehemalige „Pionier“ steht vor einem entscheidenden Knotenpunkt bei der Transformation und Geschäftsoptimierung. Die Einführung von Selbststudiendiensten kann als Erkundung des Werts des zentralen „dritten Raums“ in einem hart umkämpften Marktumfeld angesehen werden.

Gleichzeitig brodeln weiterhin Marktgerüchte über Veränderungen im Eigenkapital des China-Geschäfts von Starbucks.Berichten zufolge hat Starbucks mehrere Übernahmevorschläge für sein chinesisches Geschäft erhalten, wobei die meisten Investoren eine Mehrheitsbeteiligung anstrebten.Die neuesten Nachrichten zeigen, dass Starbucks erwägen könnte, etwa 30 % seiner Anteile zu behalten, und der Rest wird auf mehrere Käufer aufgeteilt, wobei die Beteiligungsquote jedes Unternehmens voraussichtlich weniger als 30 % betragen wird. Diese mögliche Änderung erhöht auch die Unsicherheit über den zukünftigen Entwicklungspfad von Starbucks China.