Ein wissenschaftliches Forschungsteam vom Institut für Ozeanologie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften hat eine neue Tiefsee-Oktopusart entdeckt und benannt – den Fliegenden Rußoktopus.Dieses Forschungsergebnis kombinierte mit der integrierten taxonomischen Methode eine eingehende Analyse der phylogenetischen Verwandtschaft des Oktopus und erforschte seinen Anpassungsmechanismus in der extremen Umgebung der Tiefsee. Verwandte Artikel wurden in der internationalen Fachzeitschrift „Biodiversity and Evolution“ veröffentlicht.

Die Gattung Sootoctopus (allgemein bekannt als „Dumbo Octopus“) ist eine Art Tiefseekraken in der Unterordnung Cephalopoda, Octopus und der Unterordnung Bearded. Seinen Namen verdankt es den Flossen, die beim Schwimmen wie große Ohren flattern, und dem hervorstehenden Trichter an seinem Hinterleib, der an Dumbo den Dumbo im Disney-Animationsfilm erinnert.

Durch die Analyse genetischer Informationen bestätigte das Forschungsteam nicht nur den taxonomischen Status der Gattung Sootia, sondern lieferte auch starke Beweise für ihre Monophyse.Die Studie unterstützt auch die jüngste taxonomische Überarbeitung der Bartoktopusse und bestätigt, dass die Unterordnung Barbelia in zwei monophyletische Gruppen unterteilt werden kann, die Überfamilie Apochopodinae und die Überfamilie Barbeloktopus. Basierend auf paläontologischen Beweisen spekulieren Forscher, dass der gemeinsame Vorfahre lebender Tiefsee-Kopffüßer möglicherweise aus einer Flachseeumgebung stammt.

Die Forscher enthüllten außerdem die Überlebensstrategie von Tiefseekraken auf der Ebene des mitochondrialen Genoms: Sie können den Stoffwechselbedarf reduzieren, indem sie das aktive Schwimmen und die Bewegungsgeschwindigkeit reduzieren und so die normale Funktion des mitochondrialen respiratorischen Elektronentransfersystems aufrechterhalten. Dieser ausgeklügelte Anpassungsmechanismus ermöglicht es Tiefseekraken wie dem Fliegenden Rußoktopus, in der extremen Tiefseeumgebung mit hohem Druck, niedriger Temperatur und Sauerstoffmangel zu überleben.

Diese Entdeckung bereichert nicht nur unser Verständnis der Artenvielfalt in der Tiefsee, sondern liefert auch wichtige neue Hinweise für das Verständnis der Evolution von Kraken und ihrer Anpassungsmechanismen in extremen Umgebungen.