Berichten zufolge diskutiert die Trump-Regierung den Erwerb einer 10-prozentigen Beteiligung am US-Chiphersteller Intel (INTC), berichtete Bloomberg am Montag unter Berufung auf einen Beamten des Weißen Hauses und andere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Berichten zufolge erwägt die Bundesregierung eine mögliche Investition in Intel, die einen Teil oder die gesamte Finanzierung des Unternehmens aus dem American Chip and Science Act in Eigenkapital umwandeln könnte.

Bei seinem Treffen mit Intel-Chef Chen Liwu am 11. August verfolgte Trump einen beispiellosen Ansatz in Sachen nationale Sicherheit.

Er hat auf milliardenschwere Partnerschaften zwischen der Regierung und der Halbleiter- und Seltenerdindustrie gedrängt, etwa einen „Pay-for-Performance“-Vertrag mit Nvidia (NVDA) und einen Deal mit dem Seltenerdproduzenten MP Materials, um die Versorgung mit kritischen Mineralien sicherzustellen.

Chen Liwu hat erst vor sechs Monaten den Posten des CEO übernommen und hat die Aufgabe, den Niedergang von Intel umzukehren.

Analysten sagten, dass die staatliche Unterstützung Intel mehr Spielraum für die Wiederbelebung seines verlustbringenden Gießereigeschäfts verschaffen könnte, das Unternehmen jedoch immer noch mit Herausforderungen wie einer schwachen Produkt-Roadmap und Schwierigkeiten bei der Gewinnung von Kunden für neue Fabriken konfrontiert ist.