Apples Streben nach dem perfekten iPhone Fold-Bildschirm hat zu Änderungen in der Display-Technologie geführt, die es verwenden möchte, möchte aber dennoch sein eigenes Modemdesign integrieren. Die Flexibilität des iPhone Fold macht sein Design von Natur aus komplex. Es gab zwar einige Pläne für die Hardware, es mussten aber auch einige Anpassungen vorgenommen werden.

Der Innenbildschirm des iPhone Fold ist in der Mitte gebogen und kann mit der Zeit Falten bilden. Es gibt Möglichkeiten, das Auftreten dieser Falten zu reduzieren, und eine davon, berichtete Bloomberg im „Power On“-Newsletter vom Sonntag, besteht darin, die verwendete Technologie erheblich zu verbessern.

Eine jüngste Änderung in der Bildschirmtechnologie soll die Umstellung von On-Cell-Sensoren auf In-Cell-Bildschirme sein. Dies bezieht sich auf die Platzierung einer Reihe von Berührungssensoren innerhalb einer Display-„Sandwich“-Struktur.

Bei On-Cell-Displays befindet sich der Sensor direkt unter dem Frontglas, über dem Farbfiltersubstrat und dem Polarisator. Beim In-Cell-Design ist die Sensorschicht tiefer in die Bildschirm-Sandwichstruktur eingebettet, unter dem Farbfiltersubstrat und über dem Polarisator. On-Cell bietet viele Vorteile, darunter eine bessere Berührungsempfindlichkeit und einen einfacheren Herstellungsprozess.

Allerdings stellte Apple offenbar fest, dass durch dieses Design Luftspalte entstanden, die die Falte deutlicher sichtbar machten. Um Falten zu minimieren, hat Apple auf ein In-Cell-Design umgestellt.

Durch die Umstellung auf ein In-Cell-Design würde das Display mit den anderen iPhones von Apple in Einklang gebracht werden, die diese Technologie bereits nutzen.

Apples andere große Technologieentscheidung war das Modem, das für die Kommunikation mit Mobilfunknetzen verwendet wird. Nach dem ersten Erfolg des ersten Versuchs mit einem C1-Modem plant Apple, auch ein Modem der nächsten Generation einzusetzen.

Beim iPhone Fold wird dies aus einem C2-Modem bestehen. Die aktualisierte Version wird offenbar näher an der Leistung der Mobilfunkchips von Qualcomm liegen.

Dieses C2-Modem wird offenbar auch in der iPhone 18 Pro-Serie zum Einsatz kommen. Im Februar dieses Jahres sagte Johny Srouji, Senior Vice President für Hardwaretechnologie bei Apple, dass C1 der erste Schritt in Richtung einer „generationenübergreifenden Plattform“ sei. Srouji versprach, die Technologie mit jeder Generation zu verbessern und sagte, das Modem würde Apple dabei helfen, die Konnektivität seiner Produkte „wirklich zu differenzieren“.

Mark Gurman schreibt im Newsletter, dass das iPhone Fold im Jahr 2026 erhältlich sein wird, derzeit Schwarz-Weiß-Farboptionen testet, keinen SIM-Kartenslot hat und Touch ID statt Face ID verwenden wird.

Gurman gilt aufgrund der Genauigkeit seiner Berichterstattung als Leaker. Obwohl seine Berichterstattung gelegentlich Fehler enthielt, war sie meistens korrekt.