OpenAI bereitet sich durch die Zusammenarbeit mit Broadcom darauf vor, seine selbst entwickelten Chips für künstliche Intelligenz erstmals in Massenproduktion herzustellen. Nach Angaben der britischen Financial Times unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen hat OpenAI am 5. September eine strategische Zusammenarbeit mit dem US-Halbleitergiganten Broadcom geschlossen, um gemeinsam unabhängige Chips für künstliche Intelligenz zu entwickeln, und plant, diese im nächsten Jahr offiziell in Massenproduktion zu bringen.
Die neuesten Nachrichten stammen von Broadcom-CEO Hock Tan. Während einer Telefonkonferenz am Donnerstag gab er bekannt, dass das Unternehmen einen vierten Großkunden für sein Geschäft mit kundenspezifischen KI-Chips gewonnen habe, wobei der Kunde Aufträge im Wert von 10 Milliarden US-Dollar zugesagt habe. Mit der Angelegenheit vertraute Personen bestätigten gegenüber den Medien, dass es sich bei diesem mysteriösen Neukunden um OpenAI handelt.
Beflügelt durch diese Nachricht und besser als erwartete Ergebnisse stieg der Aktienkurs von Broadcom im nachbörslichen Handel um 4,5 %. Die Strategie von OpenAI spiegelt die Strategie von Technologiegiganten wie Google, Amazon und Meta wider, die ihre eigenen Spezialchips für die Ausführung von KI-Workloads entwickelt haben.
