Auf Fragen zum „Lippensynchronisieren“ bei Konzerten in Shanghai und anderen Konzerten antwortete Maydays Managementgesellschaft Believe Music am 4. Dezember, dass Mayday während der Tournee keinerlei Lippensynchronisationsverhalten an den Tag gelegt habe und das Unternehmen aktiv mit den Strafverfolgungsbehörden bei der Untersuchung zusammenarbeite.

Die Kontroverse ging auf ein vom Blogger „Wheatfield Farmer“ veröffentlichtes Video zurück, in dem es heißt, dass anhand von 12 von Internetnutzern aufgenommenen Konzertliedvideos durch Software-Identifizierung festgestellt wurde, dass 5 von ihnen lippensynchron waren. Seitdem hat der Blogger zwei weitere Videos aktualisiert, die darauf hinweisen, dass einige Songs gemischt oder lippensynchron sind.

Ein namentlich nicht genannter leitender Tontechniker sagte, dass es bei Konzerten im Allgemeinen „Pad-Sounds“ geben werde. „Kann man sagen, dass diese Art von ‚Pad-Sound‘ lippensynchron ist? Nein. Wenn analysiert wird, dass darin ein ‚Pad-Sound‘ enthalten ist, dann klassifizieren Sie ihn einfach als vollständig lippensynchron, was ein wenig im Verdacht steht, einen Themen-Hype auszulösen.“

Was sind „halboffenes Mikrofon“ und „Pad Tone“? Gilt das als Lippensynchronisation?

Tatsächlich sind die Phänomene „Pad-Sound“ und „halboffenes Mikrofon“ bei Konzerten in den letzten Jahren nicht neu.

Bei einigen Konzerten in den 1990er Jahren, insbesondere bei Kombinations- oder Gesangs- und Tanzsängern, kam es häufig zu dem Phänomen des „Flächenklangs“. „Denn während des Erstellungs- und Aufnahmeprozesses eines Liedes werden, um eine reiche harmonische Wirkung zu erzielen, zusätzlich zum Leadsänger auch Backup-Sänger eingeladen, um mehrere Audiospuren mit unterschiedlichen Stimmenkombinationen aufzunehmen.

Aufgrund verschiedener Einschränkungen wie Kosten und Personal werden bei Live-Auftritten unterschiedliche Titel entsprechend einem bestimmten Lautstärkeverhältnis als Hintergrundmusik verwendet, was wir als „Pad-Sound“ bezeichnen. Insbesondere Sänger, die singen und tanzen, benötigen während des Gesangsprozesses körperliche Anstrengung. Aufgrund von Überlegungen wie Körperbewegung und Atmung ist ein gewisser „Pad-Sound“ erforderlich, um den Leistungseffekt sicherzustellen. "