Kürzlich gaben Führungskräfte von AMD bekannt, dass die Super-Resolution-Technologie FSR Redstone (oder FSR 5) der nächsten Generation einen großen Durchbruch erzielen wird: Sie wird nicht nur die Bildqualität deutlich verbessern, sondern erstmals auch offiziell GPU-Plattformen von Drittanbietern unterstützen. Damit können auch Nutzer von NVIDIA RTX- und Intel Arc-Grafikkarten diese Super-Resolution-Technologie direkt nutzen.

Chris Hall, Senior Director für Softwareentwicklung bei AMD, sagte in einem Interview, dass FSR Redstone auf der Grundlage der Machine Learning Transcoding (ML2CODE)-Technologie des ROCm-Projekts entwickelt wurde, die es der Engine ermöglicht, plattformübergreifend zu laufen, indem sie neuronale Rendering-Technologie in optimierten Computational-Shader-Code umwandelt. Im Gegensatz zu NVIDIA DLSS, das auf dedizierten KI-Kernen basiert, benötigt FSR Redstone keine Hardwareunterstützung wie Tensor Core. Es kann nur durch GPU-Universal-Shader ein hochauflösendes Rendering erreichen und ist sogar mit alten AMD-Grafikkarten mit RDNA-3-Architektur kompatibel.

Diese bahnbrechende Eröffnungsstrategie könnte FSR Redstone zu einer potenziellen Alternative für Nvidia-GPU-Benutzer machen, insbesondere für Spieler, die mit den Auswirkungen von DLSS unzufrieden sind. Durch frühere technische Anpassungen konnte FSR 4 auf Grafikkarten der RDNA 3- und RTX 30-Serie laufen, und die plattformübergreifenden Funktionen von Redstone werden die Einsatzschwelle noch weiter senken.
Es ist erwähnenswert, dass NVIDIAs DLSS aufgrund von Unterschieden in der technischen Architektur immer noch nicht auf AMD-Grafikkartenplattformen ausgeführt werden kann. AMDs offene Strategie könnte dieses Mal die Wettbewerbslandschaft der GPU-Super-Resolution-Technologie neu gestalten.