In einer Frage-und-Antwort-Runde, die gestern gemeinsam mit den CEOs von Intel und NVIDIA stattfand, bestätigte NVIDIA-CEO Jensen Huang, dass der aktuelle GB10-Superchip „Grace Blackwell“ das Grunddesign des kommenden N1-Notebook-Prozessors darstellt.

Huang Renxun sagte: „Wir haben auch ein neues Arm-Produkt namens N1, das in DGX Spark und vielen anderen Produktserien verwendet wird. Wir freuen uns sehr auf die Arm-Roadmap und dieser Fortschritt wird nicht durch andere Faktoren beeinflusst.“

Das bedeutet, dass der GB10-Superchip den Designentwurf für den N1-Prozessor bildet. Basierend auf den zuvor angekündigten GB10-Informationen kann über dessen Leistungsniveau vorläufig spekuliert werden.

Auf der Hot Chips 2025-Konferenz stellte NVIDIA den GB10-Chip ausführlich vor. Der Chip verwendet Arm-CPU-Chips von MediaTek und wird mit Blackwell-GPU-Chips in einem 2,5D-Gehäuse im 3-nm-Prozess von TSMC (TSMC) zusammengebaut. Der Prozessorteil implementiert 20 Arm v9.2-Kerne, aufgeteilt in zwei Zehn-Kern-Cluster. Jeder Cluster ist mit einem 16 MB großen gemeinsam genutzten L3-Cache (insgesamt 32 MB) ausgestattet, und jeder Kern verfügt außerdem über einen exklusiven L2-Cache. Das Speichersystem ist eine einheitliche LPDDR5X-9400-Architektur mit einem 256-Bit-Bus, die maximal 128 GB und eine Bandbreite von etwa 301 GB/s unterstützt.

Bei Consumer-Notebook-Produkten bleibt abzuwarten, ob die Speicherkapazität erhalten bleibt. Darüber hinaus integriert der CPU-Chipsatz eine Hochgeschwindigkeits-I/O-Steuerung und NVMe-Speicher und Peripheriegeräte sind über PCIe 5.0-Kanäle verbunden. Das gesamte Chippaket hat eine typische Thermal Design Power (TDP) von etwa 140 Watt, unterstützt mehrere Display-Ausgänge (einschließlich DisplayPort Extended Mode und HDMI 2.1a) und verfügt über Sicherheits- und Virtualisierungsfunktionen für professionelle Workloads.