Kürzlich wurde im Relong-Gebiet von Gyantse im Himalaya von Tibet ein von der Outdoor-Marke Arc'teryx gesponsertes „Feuerwerk“ gezündet, das für Kontroversen sorgte. Diesbezüglich kommentierte die People’s Daily:Nachdem sich das Feuerwerk aufgelöst hatte, stellte sich in der öffentlichen Meinung die Frage: Wird dieser unerwartete Einsatz die ökologische Umwelt des Qinghai-Tibet-Plateaus schädigen? Wird es das Wachstum der lokalen Flora und Fauna stören? Wenn ein Schaden entstanden ist, wie kann man ihn reparieren? Wo liegen die Grenzen des künstlerischen Ausdrucks? Wie sollen Markenmarketingaktivitäten im Namen der Kunst geregelt werden?

Derzeit haben sich die beteiligten Marken und Künstler öffentlich entschuldigt, und die zuständigen örtlichen Behörden gaben außerdem an, dass ein Ermittlungsteam zusammengestellt wurde, das zur Überprüfung zum Tatort eilen soll.

Wir hoffen, dass die Folgeuntersuchung die Fragen der Öffentlichkeit beantworten kann: Wie kam es überhaupt zur Genehmigung und gab es eine wissenschaftliche Bewertung? Die Untersuchung soll die ökologischen Auswirkungen umfassend bewerten und eine für alle überzeugende Aussage liefern.

Umweltschutz und Kunst sind keine Gegensätze und können sich vollkommen ergänzen. Der Schlüssel liegt in geeigneten Maßstäben und Spezifikationen.

Echte Kunst sollte Wahrheit, Güte und Schönheit respektieren, die Natur verehren, die Herzen der Menschen beruhigen und der Natur nicht schaden.

Kommerzielle Beteiligung sollte Regeln und Grenzen haben, den Wert des positiven guten Willens fördern und nicht nur darauf abzielen, Menschen zu beeindrucken.

Wenn sich das Feuerwerk auflöst, sollten nicht nur eine Entschuldigung, sondern auch Maßnahmen zum Schutz der Ökologie übrig bleiben.