Am 21. Oktober wurde berichtet, dass Apple beim Bundesberufungsgericht beantragt, die frühere Feststellung eines Richters aufzuheben, dass das Unternehmen „vorsätzlich“ einen Gerichtsbeschluss ignoriert habe, der es Entwicklern erlaubte, auf günstigere Zahlungsoptionen außerhalb des App Stores zu verlinken.

Der Rechtsstreit zwischen Apple und Epic ist erneut in eine neue Runde gegangen. Apple ficht erneut ein Urteil aus dem Jahr 2021 an, das App-Entwicklern die Verknüpfung mit externen Zahlungsmethoden erlauben muss, um günstigere Optionen anzubieten. Offiziell umgesetzt wird das Urteil erst im Jahr 2024. Das externe Linksystem, das Apple daraufhin einführte, galt aus Sicht der Branche als zu komplex und schwer zu bedienen.

Im April 2025 stellte das Gericht fest, dass Apple „vorsätzlich“ gegen die Anordnung der US-Bezirksrichterin Yvonne Gonzalez Rogers verstoßen und es versäumt habe, den App Store wie angeordnet zur Unterstützung alternativer Zahlungsmethoden zu öffnen. Es ist die Verwirrung rund um dieses System, die Apple dazu veranlasst hat, dieses Mal vor Gericht zurückzukehren. Bloomberg berichtet, dass Apple den Beschluss derzeit beim US-Bundesberufungsgericht anfechtet.

Der Streit zwischen Apple und Epic dauert bereits seit fünf Jahren an. Der Streit zwischen den beiden Parteien begann im Jahr 2020, als Epic die Regeln des App Stores eklatant missachtete und in der App Links zu externen Zahlungsplattformen bereitstellte, um die 30-prozentige Provision von Apple zu umgehen.