Am Abend des 26. September brach im National Information Resources Management Institute of South Korea (Südkoreas nationales Computernetzwerkzentrum) ein schwerer Lithiumbatteriebrand aus, der zu weitreichenden Störungen der Online-Verwaltungsdienste im ganzen Land führte. Fast einen Monat später sind die Folgen der Katastrophe noch nicht vollständig beseitigt. Laut südkoreanischen MedienberichtenVon den 709 vom Brand betroffenen staatlichen IT-Systemen konnten bisher nur 373 wieder in den Normalzustand zurückgekehrt werden, und die Gesamtwiederherstellungsrate beträgt nur 52,6 %.

Der südkoreanische Innenminister Yoon Ho-jung wies darauf hin, dass von allen betroffenen Systemen etwa 77,5 % der Systeme der ersten Prioritätsstufe und etwa 64,7 % der Systeme der zweiten Prioritätsstufe wiederhergestellt wurden, gab jedoch nicht bekannt, wie viel Zeit für die vollständige Wiederherstellung aller Systeme erforderlich ist.

Derzeit wurde bestätigt, dass insgesamt 96 Systeme vollständig verbrannt sind, darunter 858 TB Daten im Dateispeichersystem G-Drive der südkoreanischen Regierung, die aufgrund des Fehlens eines externen Sicherungsmechanismus als unwiederbringlich bestätigt wurden, was zu einem dauerhaften Verlust führte.

Bisher hat die südkoreanische Polizei vier beteiligte Personen festgenommen, darunter das Personal, das an diesem Tag für den Transfer von Lithiumbatterien verantwortlich war, und einen Vorgesetzten vor Ort, und wird sie wegen „Fahrlässigkeit der Brandstiftung“ strafrechtlich verfolgen.

Es gab auch einen Beamten an vorderster Front, der für das Notfallteam bei Netzwerkausfällen verantwortlich war und Selbstmord beging, indem er von einem Gebäude sprang. Kein hochrangiger südkoreanischer Regierungsbeamter ist zurückgetreten oder zurückgetreten, um die Verantwortung für den Vorfall zu übernehmen.