Google erweitert seine KI-Funktionen in Google Earth. Benutzer können jetzt einfacher mit dem KI-Modell der Erde kommunizieren, das Google im Juli eingeführt hat, um beispielsweise durch ankommende Stürme gefährdete Infrastrukturen oder durch Sandstürme bei Dürreperioden gefährdete Gemeinden zu identifizieren.

Google Earth hat jetzt Gemini eingeführt, das verschiedene KI-Modelle der Erde wie Wettervorhersagen, Satellitenbilder und Bevölkerungskarten verbindet, um gemeinsam Antworten zu geben, wenn Benutzer im Chat Fragen stellen. Die Erweiterung basiert auf dem Geospatial Reasoning Framework von Google und ist derzeit für Nutzer des Trusted Tester-Programms von Google verfügbar. Tester können ihre Daten jetzt mit den Earth AI-Modellen von Google (Bilder, Bevölkerungs- und Umweltinformationen usw.) kombinieren.

Laut Google wurde diese integrierte Chat-Funktion letztes Jahr pilotiert und hilft Nutzern, Objekte und Muster in Satellitenbildern zu entdecken. Beispielsweise können Benutzer Google Earth bitten, die Trinkwasserversorgung zu überwachen, indem sie „Algenblüten finden“ fragen. Nutzer von Google AI Pro und Ultra können die Gemini-Chat-Funktion in den USA mit höheren, aber nicht näher spezifizierten Nutzungsrechten und -beschränkungen nutzen. In den kommenden Wochen wird Google Earth Pro- oder Advanced Pro-Benutzern in den USA den Zugriff auf Earth AI-Modelle mit Gemini-Funktionen ermöglichen.