Ein Blogger namens Nick Bild möchte die historische Erfahrung des DFÜ-Internets nicht verschwinden lassen. Durch cleveres Design ist es ihm gelungen, dass Wi-Fi-Netzwerkdaten dem alten DFÜ-Internet ähneln.Bevor sich DSL und Glasfaser-Internet durchsetzten, mussten alle Daten über Telefonleitungen übertragen werden. Da Telefonleitungen nicht für digitale Signale ausgelegt sind, mussten Internetunternehmen Modems verwenden, um digitale Signale in übertragbare analoge Signale (d. h. Ton) umzuwandeln.

Das nostalgische Quietschen beim Herstellen einer Verbindung zum Internet, das Menschen der 1990er-Jahre und früher bekannt ist, ist das „Handshake“-Signal für zwei Computer, um ein Kommunikationsprotokoll auszuhandeln. Sobald die Verbindung hergestellt ist, wird aus dem Quietschen das „Quietschen“ der eigentlichen Datenübertragung.

Um diesen Sound nachzubilden, nutzte Nick Bild einen Raspberry Pi 3 und einen sekundären USB-WLAN-Adapter, um den Netzwerkverkehr vom Zielcomputer zu sammeln.

Diese Daten werden dann an einen Adafruit QT Py-Mikrocontroller gesendet, der die Daten in bestimmte Amplituden umwandelt und das analoge Signal über einen integrierten DAC ausgibt.

Das ausgegebene analoge Signal wird dann in einen kleinen Leistungsverstärker eingespeist und von einem kleinen 2-W-Lautsprecher wiedergegeben.

Nick Bild enthüllte in seinem Hackaday-Projekt, dass er zufällige Amplituden- und Frequenzanpassungen hinzugefügt hat, um die Ausgabe interessanter klingen zu lassen, aber alle Daten wurden aus echtem Wi-Fi-Netzwerkverkehr abgeleitet.