TSMC hat in den letzten Jahren seine Bemühungen zur Verlagerung fortschrittlicher Prozesse ins Ausland verstärkt und dabei bis zu 165 Milliarden US-Dollar in den Vereinigten Staaten investiert. Künftig sollen in den USA 2-nm- und 1,4-nm-Prozesse produziert werden. Der zweite wichtige Investitionsbereich ist Japan. In den vergangenen Jahren wurde in der japanischen Präfektur Kumamoto die erste Wafer-Fabrik gebaut, in der hauptsächlich Chips mit 28- bis 12-nm-Prozessen hergestellt werden. Kürzlich hat TSMC bestätigt, dass eine Vereinbarung für die zweite Waferfabrik getroffen wurde und voraussichtlich im Jahr 2027 den Betrieb aufnehmen wird.
Die Fabrik wird auf der Ostseite der Kumamoto-Fabrik 1 liegen, eine Baufläche von 69.000 Quadratmetern haben und voraussichtlich mehr als 1.700 Arbeitsplätze schaffen. In den beiden Fabriken werden insgesamt rund 3.400 Mitarbeiter beschäftigt sein.
Die von dieser Waferfabrik hergestellte Chiptechnologie wurde ebenfalls erheblich verbessert und erreicht direkt den 6-nm-Knoten.Es wird hauptsächlich in Branchen wie autonomem Fahren und künstlicher Intelligenz eingesetzt. Auch aus globaler Sicht handelt es sich um eine sehr fortschrittliche Technologie.
Zuvor befand sich die fortschrittliche Technologie, die Japan produzieren konnte, im 28-nm-Knoten. Der Schritt von TSMC hat Japans lokale Chiptechnologie auf zwei oder drei Generationen gebracht.
Aufgrund der deutlichen Verbesserung der Technologie belaufen sich die erforderlichen Investitionen ebenfalls auf 13,9 Milliarden US-Dollar, also fast 100 Milliarden Yuan.Die Gesamtinvestition in die beiden Fabriken wird 22,5 Milliarden US-Dollar betragen.Es trug 3,4 Billionen Yen an Investitionen in Japan bei, sodass japanische Beamte auch enorme Subventionen bereitstellten. Das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie investierte 1,2 Billionen Yen, um Fabriken zu subventionieren.
