Am 28. Oktober nahm Apple-Chef Tim Cook als Mitglied des Gefolges von US-Präsident Donald Trump an einer Veranstaltung in Tokio, Japan, teil, die darauf abzielte, japanische Investitionen in den Vereinigten Staaten zu fördern.

Cook hat sich in den letzten Jahren mehrmals mit Präsident Trump getroffen, um im Auftrag von Apple zu arbeiten. Dieses Treffen ist ein neuer Kontakt zwischen den beiden Personen vor kurzem und Teil einer größeren Veranstaltung, die darauf abzielt, mehr japanische Kapitalströme in die Vereinigten Staaten zu locken.
Dem „Nikkei“-Bericht zufolge aß Präsident Trump bei dem Abendessen in der Residenz des US-Botschafters in Japan mit vielen Wirtschaftsführern aus den USA und Japan zu Abend. Zu den Gästen aus den USA gehörten neben Tim Cook auch OpenAI-Mitbegründer Greg Brockman, Salesforce-Präsident Marc Benioff und andere. Zu den Vertretern der japanischen Geschäftswelt zählen Masayoshi Son, CEO der SoftBank Group, Taro Shimada, Geschäftsführer von Toyota, Toshihiro Sanbe, Präsident von Honda, und andere.
Laut Bloomberg diente das Abendessen hauptsächlich der Förderung japanischer Investitionen in den USA. US-Handelsminister Howard Lutnick kündigte bei dem Treffen eine Reihe potenzieller Investitionsprojekte an. Die Gesamtsumme dieser Projekte soll etwa 490 Milliarden US-Dollar betragen. Obwohl sich einige davon noch im Anfangsstadium befinden, sind sie auch Teil des gesamten Handelsabkommens zwischen Japan und den Vereinigten Staaten. Das Abkommen sieht vor, dass Japan sich verpflichtet, insgesamt 550 Milliarden US-Dollar in den USA zu investieren. Im Gegenzug hofft Japan, dass die USA einige Zölle auf japanische Waren senken oder sogar abschaffen können.
Der Koch und andere Gäste der Veranstaltung genossen ebenfalls ein üppiges Essen, auf der Speisekarte standen unter anderem Black-Tiger-Garnelen mit Cocktailsauce, frische Krabben und Wagyu-Rindfleisch.