Kürzlich hat der Mod-Autor PureDark ein inoffizielles Demonstrationsprogramm für die NVIDIA Reflex 2-Technologie veröffentlicht, das Reverse Engineering verwendet, um durchgesickerte dynamische Linkbibliotheksdateien zu analysieren, damit alle RTX-Grafikkarten ausgeführt werden können. Reflex 2 ist eine von Nvidia entwickelte Technologie zur Reduzierung der Latenz in Computerspielsystemen. Es kann den Zeitunterschied zwischen dem Klicken der Maus oder dem Drücken der Tastatur durch den Spieler und der Anzeige der entsprechenden Aktion auf dem Bildschirm verkürzen, was besonders für schnelle Schieß- und Wettkampfspiele geeignet ist.

Reflex 2 unterstützte in der Anfangsphase seiner Veröffentlichung nur Grafikkarten der GeForce RTX 50-Serie, aber Tests des Mod-Autors und ausländischer Medien DSOGaming bestätigten, dass diese Technologiedemonstration auf Grafikkarten der GeForce RTX 20-Serie, 30-Serie und 40-Serie normal funktionieren kann.

Die Reflex2-Technologie ist kaputt: Sie kann die Spiellatenz reduzieren und kann auch mit Grafikkarten der 20er-Serie verwendet werden

PureDark hat eine inoffizielle Reflex 2-Tech-Demo veröffentlicht, die zeigt, wie man die Funktion in unterstützten Spielen aktiviert. Durch Reverse Engineering analysierte er die zuvor im öffentlichen Test von „ARC Raider“ durchgesickerte Datei nvngx_ratewarp.dll und implementierte diese Technologie erneut. Dieser Durchbruch gibt nahezu allen RTX-Grafikkartennutzern die Möglichkeit, die Kerninnovation von Reflex 2 – „Frame Warp“ – zu erleben.

Einfach ausgedrückt: Wenn die GPU mit dem Rendern eines Bildes fertig ist, ruft diese Funktion die letzte Maus- oder Objektivposition von der CPU ab, bevor das Bild auf dem Bildschirm angezeigt wird, und verwendet diese als Grundlage, um das gerenderte Bild zu „verzerren“, um es mit der letzten Eingabe des Players synchron zu halten und den Zeitunterschied zwischen „Mausbewegung“ und „Bildschirmreaktion“ zu verkürzen.

Die Reflex2-Technologie ist kaputt: Sie kann die Spiellatenz reduzieren und kann auch mit Grafikkarten der 20er-Serie verwendet werden

Allerdings weist diese Funktion gewisse Einschränkungen auf: Sie funktioniert sehr gut bei hohen Bildraten über 100 FPS, bei niedrigen Bildraten von 30–60 FPS kann es jedoch aufgrund übermäßiger dynamischer Änderungen zwischen zwei Bildern zu offensichtlichen visuellen Artefakten kommen.