Obwohl die Vereinigten Staaten vor 50 Jahren eine erfolgreiche Mondlandung angekündigt haben, steht das US-Luft- und Raumfahrtsystem im 21. Jahrhundert unter dem Druck der Konkurrenz mit China und wird immer nervöser. Der ursprüngliche Plan scheiterte nach und nach und die NASA hat mit der Ausarbeitung von Plan B begonnen. US-Medienberichten zufolge haben SpaceX und Blue Origin Plan B bei der NASA eingereicht, und die Agentur wird interne Experten mit der Bewertung des neuen Plans beauftragen.
Der konkrete Inhalt des Plans ist noch nicht bekannt.Der von SpaceX vorgelegte Plan könnte jedoch eine vereinfachte Version des Missionsrahmens enthalten, der darauf abzielt, schneller zum Mond zurückzukehren und die Sicherheit der Astronauten zu gewährleisten.
Die Starship-Rakete des Unternehmens für Mondlandungen wurde elf Mal getestet und nur zwei wurden als vollständig erfolgreich angesehen. Noch wichtiger ist, dass die Betankung des Raumschiffs im Orbit für die bemannte Mondlandemission Artemis 3 noch nicht tatsächlich getestet wurde.
SpaceX gab an, dass 90 % der Mittel für das Projekt selbst investiert wurden. Das Mondlandesystem HLS der NASA zahlte für den Vertrag nur 28,9 US-Dollar. Es hat 30 Milliarden US-Dollar in das Projekt investiert.
Auch Blue Origin, gegründet von Amazon-Gründer Bezos, hat einen ähnlichen Plan vorgelegt, um die Produktion einer eigenen Version des HLS-Systems zu beschleunigen. Möglicherweise wird Ende dieses Jahres ein kleiner Lander vom Typ Blue Moon Mark 1 gestartet. Sie könnten als Ersatzreifen für das Mondlandeprojekt von SpaceX dienen und eine doppelte Versicherung erreichen.
Der geplante Zeitpunkt für den US-Mondlandeplan sieht den Start von Artemis 3 im Jahr 2028 vor, um zum Mond zurückzukehren. Der Artemis-1-Plan wurde in den letzten zwei Jahren getestet.Das Artemis-2-Projekt soll im April 2026 durchgeführt werden. Astronauten werden den Mond umkreisen, aber nicht auf dem Mond landen.Der Plan kann auch auf Februar vorgezogen werden.
Vor nicht allzu langer Zeit sagte der US-Verkehrsminister und amtierende NASA-Administrator Sean Duffy, dass wir Zeuge eines Weltraumwettlaufs zwischen amerikanischen Unternehmen werden werden, bei dem es darum geht, wer uns zuerst zum Mond zurückbringen kann.
Der NASA-Administrator betonte insbesondere die Dringlichkeit der Zeit, da der US-Präsident hofft, den Plan zur Rückkehr zum Mond bis zum Ende seiner Amtszeit im Jahr 2029 abzuschließen.
