Laut dem Artikel „Die Helligkeit von 3I/ATLAS steigt stark an“ im öffentlichen Bericht „Starry Sky Astronomy“ haben einige Wissenschaftler kürzlich weltraumgestützte Sonnenbeobachtungsgeräte wie den Satelliten GOES-19 und den SOHO-Detektor genutzt, um Folgendes zu entdecken:Die Helligkeit des Kometen 3I/ATLAS steigt stark an, während er in Richtung Perihel fliegt, und es wird erwartet, dass er in der Nähe des Perihels etwa die 9. Helligkeit erreicht.

Mit dieser Helligkeit wäre er auf der Erde ohne Einwirkung der Sonne für das bloße Auge noch unsichtbar, könnte aber mit einem kleinen astronomischen Teleskop beobachtet werden.

Die Forscher fanden heraus, dass 3I/ATLAS im Vergleich zur Sonne eine deutlich blauere Farbe hat, was darauf hindeutet, dass es in der Nähe des Perihels mehr Gas freisetzt und daher heller wird.

Es war einst rötlich, was darauf hindeutet, dass sein Auswurf einen höheren Staubanteil enthielt, was typisch für Kometen ist.

Wenn sich ein Komet der Sonne nähert, erwärmt er sich und das gefrorene Material auf der Oberfläche sublimiert zu Gas und umhüllt den Kometenkern, sodass eine Koma und ein Schweif entstehen. Das Gas wird immer heller, nachdem es durch Sonnenstrahlung ionisiert wurde.

3I/ATLAS verfügt nicht nur über einzigartige photometrische Veränderungen, sondern auch über herausragende Flugeigenschaften.

Seine Geschwindigkeit durch das Sonnensystem übersteigt 210.000 Kilometer pro Stunde und seine Perihelgeschwindigkeit übersteigt 240.000 Kilometer pro Stunde. Seine Flugbahn ist extrem geradlinig und seine Fluggeschwindigkeit ist die höchste bekannte aller im Sonnensystem fliegenden Objekte.

Tatsächlich zeigt die hohe Geschwindigkeit von 3I/ATLAS, dass es schon seit langer Zeit im interstellaren Raum fliegt. Es ist einen nach dem anderen an Sternen und Nebeln nach dem anderen vorbeigeflogen und hat sich unter dem Gravitationsschleudereffekt kontinuierlich beschleunigt.

Man geht davon aus, dass 3I/ATLAS der älteste bekannte Komet ist, der möglicherweise vor 7,6 Milliarden Jahren geboren wurde. Es ist auch das größte bekannte interstellare Objekt, das in das Sonnensystem gelangt ist, seine spezifische Größe ist jedoch noch nicht bestimmt.

Daten des Hubble-Weltraumteleskops zeigen, dass seine maximale Breite etwa 5,6 Kilometer beträgt. Auf der Erde müssen die Menschen möglicherweise bis Dezember warten, um es wieder mit Teleskopen zu sehen.

Im März 2026 wird 3I/ATLAS jedoch am Jupiter vorbeifliegen und die Detektoren im Orbit um Jupiter werden Gelegenheit haben, es zu beobachten.