Nokia und der Testgerätehersteller Rohde & Schwarz gaben heute bekannt, dass die beiden Parteien erfolgreich einen KI-gesteuerten 6G-Funkempfänger entwickelt und getestet haben, mit dem Ziel, die Abdeckungsprobleme zu überwinden, mit denen Mobilfunknetze der nächsten Generation in Hochfrequenzbändern konfrontiert sind. Tatsächliche Messungen zeigen, dass die neue Technologie die Uplink-Abdeckungsreichweite um 10 bis 25 % erhöhen kann, was bedeutet, dass 6G auf der Grundlage bestehender 5G-Standorte verlegt werden kann, was die Bereitstellungskosten erheblich senkt.

Derzeit ist das Hochfrequenzband (7–15 GHz), das möglicherweise von 6G genutzt wird, anfälliger für Signaldämpfung, und die Branche ist allgemein besorgt über eine unzureichende Abdeckung. Laut Nokia Bell Labs kann KI Störungen bei der drahtlosen Übertragung automatisch erkennen und kompensieren und so die Abdeckung, Durchsatzeffizienz und Energieeffizienz verbessern.
Bei dieser Überprüfung werden der neueste Signalgenerator und Spektrumanalysator von R&S für die KI-Inferenzanalyse verwendet, und der Effekt wurde durch tatsächliche Messungen überprüft. Die Ergebnisse werden am 6. November auf dem Brooklyn 6G Summit in New York öffentlich vorgestellt.
Während sich der KI-native 6G-Trend beschleunigt, entwickelt sich die Branche in Richtung einer intelligenten drahtlosen Infrastruktur und die globale Wettbewerbslandschaft im Bereich Kommunikationstechnologie verändert sich.