Kürzlich hat der bekannte Spieleproduzent Hideki Kamiya ein wertvolles historisches Dokument in den sozialen Medien geteilt: seine erste Gehaltsabrechnung, als er im Mai 1994 zu Capcom kam, was in der Gaming-Community umfangreiche Diskussionen über die japanische Gaming-Industrie und das Arbeitsleben in den 1990er Jahren auslöste.

Hideki Kamiya veröffentlichte 1994 seine Gehaltsabrechnung von Capcom mit einem Monatsgehalt von 210.000 Yen.

Aus dieser vergilbten Gehaltsabrechnung geht hervor, dass Hideki Kamiya, der damals ein neuer Mitarbeiter war, im Mai 1994 ein Gesamteinkommen von 210.020 Yen hatte. Nach Abzug verschiedener Steuern, Gebühren und Versicherungen belief sich der tatsächliche Betrag, den er erhielt, auf 168.770 Yen.

In Bezug auf dieses Einkommen beklagte Hideki Kamiya während der Interaktion, dass er bei seinem Eintritt in das Unternehmen die pure Begeisterung verspürte: „Geld ist nicht wichtig, lass mich einfach tun, was ich mag!“ Er erinnerte sich, dass er sich innerlich sehr erfüllt fühlte, obwohl die Arbeit sehr intensiv war, er oft im Unternehmen bleiben musste und er nicht einmal Weihnachts- und Neujahrsferien hatte. „Ich bin sehr glücklich, die Karriere verfolgen zu können, die ich machen möchte.“ Er schrieb: „Es ging damals wirklich nicht um Geld... (obwohl ich Geld wollte).“ Er gab auch bekannt, dass er gleichzeitig bei Capcom und Namco eingestellt worden sei, bei der endgültigen Auswahl jedoch kein Vergleich der Gehälter oder Sozialleistungen der beiden Unternehmen stattgefunden habe. Die einzige Überlegung war: „Was können Sie tun und an welchen Projekten können Sie teilnehmen?“.

Hideki Kamiya veröffentlichte 1994 seine Gehaltsabrechnung von Capcom mit einem Monatsgehalt von 210.000 Yen.

Der Gehaltsscheck löste bei den Fans schnell eine begeisterte Reaktion aus. Viele japanische Internetnutzer aus derselben Zeit teilten ihre Einstiegsgehälter mit, die zwischen Hunderttausenden und Hunderttausenden Yen lagen, und bestätigten, dass Hideki Kamiyas Monatsgehalt von etwa 210.000 Yen zu dieser Zeit ein übliches Niveau war. Einige Kommentatoren wiesen darauf hin, dass dies die Größe des Unternehmens widerspiegelte, als sich Capcom noch in der Entwicklungsphase befand.

Hideki Kamiya veröffentlichte 1994 seine Gehaltsabrechnung von Capcom mit einem Monatsgehalt von 210.000 Yen.

Darüber hinaus diskutierten die Fans auch über die damaligen Lebenshaltungskosten. Kamiya erwähnte, dass er im ersten Jahr seiner Anstellung in einer vom Unternehmen gemieteten Wohnung gelebt habe und im zweiten Jahr mit einer monatlichen Miete von nur 10.000 Yen in das Sozialwohnheim (Angestelltenwohnheim) von Capcom gezogen sei, was ihm viel Geld gespart habe. Erst später, als ich mein eigenes Haus mieten musste, spürte ich den Druck steigender Mieten.

Kamiya Hideki sagte, dass diese Dateien zufällig beim Durchsuchen alter Gegenstände aus der Capcom-Zeit entdeckt wurden. Neben den Gehaltsabrechnungen fand er auch einige Graffiti aus diesem Jahr.

Hideki Kamiya veröffentlichte 1994 seine Gehaltsabrechnung von Capcom mit einem Monatsgehalt von 210.000 Yen.

Hideki Kamiya veröffentlichte 1994 seine Gehaltsabrechnung von Capcom mit einem Monatsgehalt von 210.000 Yen.

Diese bescheidene Gehaltsabrechnung ist nicht nur eine persönliche Erinnerung, sondern auch ein „kostbares Material“, das die Arbeitsplatzökologie einer boomenden Zeit in der japanischen Spieleindustrie dokumentiert und künftigen Generationen einen Einblick in diese goldenen Jahre des Kampfes um Träume und Liebe ermöglicht.