Pikosekunden, die wir einst als „eine Billionstelsekunde“ erkannten, sind mittlerweile zum Schlüssel zur Lösung von 6G-Kommunikationsproblemen geworden. Eine neue Signalsteuerungstechnologie, die gemeinsam von der Rice University und mehreren Institutionen in den Vereinigten Staaten entwickelt wurde.Durch die Ausstattung von 6G-Signalen mit „sofortigem GPS“ mit einer Zeitgenauigkeit im Pikosekundenbereich kann die Signalrichtung innerhalb weniger Billionstelsekunden festgelegt werden, mit einer Positionierungsgenauigkeit von 0,1 Grad, was zehnmal höher ist als bei der bestehenden Technologie.
Dieser Durchbruch trifft direkt den Schmerzpunkt der 6G-Entwicklung. Als Kommunikationstechnologie der nächsten Generation muss 6G auf Hochfrequenzbänder wie Terahertz zurückgreifen, um eine massive Datenübertragung zu erreichen. Hochfrequente Signale werden jedoch schnell gedämpft und haben eine schwache Durchdringung. Sender und Empfänger müssen genau ausgerichtet sein. Es ist schwierig, mit traditioneller Technologie schnell eine stabile Verbindung herzustellen.
Die Fähigkeit zur Zeitsteuerung auf Pikosekundenebene ermöglicht die Signalpositionierung, um eine „sofortige Reaktion“ zu erreichen. Das Forschungsteam verwendet spezielle Metaoberflächenmaterialien, um elektromagnetische Wellen-„Fingerabdrücke“ mit eindeutigen Richtungen innerhalb einer Billionstelsekunde zu erzeugen, genau wie es den Signalen in jede Richtung exklusive Markierungen gibt.
Diese Technologie wurde von Cisco, Intel und der National Science Foundation unterstützt und in der Zeitschrift Nature Communications Engineering veröffentlicht.
