Nachdem Apple eine Multi-Modell-KI-Strategie für Siri eingeführt hat, geht auch Samsung einen ähnlichen Weg und plant, die KI-Technologie von Perplexity in den eigenen Sprachassistenten Bixby in der kommenden Galaxy-S26-Serie zu integrieren.

Laut dem bekannten Whistleblower @chunvn8888 auf der sozialen Plattform

Derzeit verwendet Apples Apple Intelligence lokale Modelle, um einfache Aufgaben zu bewältigen, während komplexere Argumentations- und Generierungsaufgaben mithilfe von ChatGPT von OpenAI erledigt werden. Der Zusammenschluss von Samsung und Perplexity folgt einer ähnlichen Arbeitsteilungslogik. Allerdings haben Samsung und Google bereits eine intensive KI-Kooperation aufgebaut, und die neuesten Galaxy-Geräte verfügen über Gemini-basierte KI-Funktionen, die in ihre angepasste One UI-Oberfläche integriert sind. Die Einführung von Perplexity zeigt dieses Mal, dass Samsung versucht, sein KI-Modelllager zu erweitern, anstatt sich ausschließlich auf das Google-Ökosystem zu verlassen.

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Gleichzeitig baut Apple auch seine Multi-Modell-KI-Strategie aktiv aus. Laut Bloomberg entwickelt Apple eine neue Generation von Siri mit leistungsstärkeren Fähigkeiten. Erweiterte Funktionen werden auf Google Gemini basieren (z. B. Zusammenfassung und mehrstufige Planung), während einige Funktionen weiterhin von Apples selbst entwickelten Modellen unterstützt werden. Die neue Version von Siri sollte ursprünglich mit iOS 18 erscheinen, aber aufgrund der Entscheidung von Apple, die Kernarchitektur des Assistenten neu zu gestalten, wird zunächst erwartet, dass sie Anfang nächsten Jahres in einem Software-Update veröffentlicht wird.

Es wird berichtet, dass Samsung auf der Einführungskonferenz der S26-Serie erstmals die Integration von Bixby in Perplexity vorführen wird. Die konkrete Umsetzung ist: Grundlegende Aufgaben werden weiterhin von Bixby erledigt, komplexe Überlegungen und Fragen, die mehr „Denken“ erfordern, werden von Perplexity beantwortet. Das Formular ähnelt Apples Kombination aus Apple Intelligence und ChatGPT.

Obwohl Apple bei einigen fortschrittlichen KI-Anwendungen auf externe Partner angewiesen ist, soll das Unternehmen Berichten zufolge auch stark in selbst entwickelte große Sprachmodelle (LLM) investiert haben, mit dem Ziel, im Jahr 2026 ein komplexes cloudbasiertes Argumentationsmodell auf den Markt zu bringen. Bis dahin wird erwartet, dass Siri eine komplexere anwendungsübergreifende Aufgabenverarbeitung erreichen wird und das Gesamterlebnis näher an Claude und ChatGPT herankommen wird. Allerdings plant Apple nicht, eine eigenständige Chatbot-Anwendung auf den Markt zu bringen.