Laut BranchenquellenDie Speichergiganten Kioxia und SanDisk prüfen die Möglichkeit des Baus einer neuen Produktionsanlage für NAND-Flash-Speicher in den USA. Dieser Schritt wird als Reaktion auf die strategischen Anforderungen der US-amerikanischen und japanischen Regierung angesehen, die Lokalisierung von Halbleiterlieferketten zu stärken.Derzeit befinden sich die NAND-Wafer-Fabriken der Kioxia-SanDisk-Allianz alle in Japan (Yokaichi und Kitakami), und fast 90 % der weltweiten NAND-Produktionskapazität sind in Ostasien konzentriert.

Das ist erwähnenswertKeiner der zuvor von Samsung Electronics, SK Hynix und Micron, den drei großen Speicherherstellern, angekündigten US-Anlagenbaupläne betrifft das NAND-Geschäft, was diesen potenziellen Schritt noch strategischer macht.

Der Bau einer Fabrik in den Vereinigten Staaten ist jedoch mit erheblichen Risiken verbunden, und das Arizona-Projekt von TSMC ist eine Warnung: Die im Mai 2020 angekündigte Fabrik in Phoenix wird offiziell erst im April 2021 mit dem Bau beginnen, und die tatsächliche Zeit der Massenproduktion verzögert sich erheblich gegenüber dem ursprünglichen Plan, was die systemischen Herausforderungen verdeutlicht, mit denen die inländische Halbleiterfertigung in den Vereinigten Staaten konfrontiert ist, wie etwa das technische Management und die Talentversorgung.

Branchenanalysen zeigen dasSelbst wenn Kioxia und SanDisk endlich ihre Pläne zum Bau einer Fabrik in den Vereinigten Staaten vorantreiben, wird es von der Standortwahl bis zur Fehlerbehebung der Ausrüstung mindestens drei bis fünf Jahre dauern.Dies bedeutet, dass die weltweite Angebotsstruktur für NAND-Flash-Speicher in den nächsten zwei bis drei Jahren ihre aktuelle Situation beibehalten wird und es für neue Fabriken schwierig sein wird, kurzfristig einen wesentlichen Einfluss auf den Markt zu haben.