Windows 11 hat im neuesten optionalen Update stillschweigend die Höhe der Systemsuchoberfläche (Windows-Suche) angepasst, um sie mit dem neuen Startmenü in Einklang zu bringen. Diese Änderung wird mit dem optionalen Update KB5070311 vom November 2025 eingeführt und soll am Patch-Dienstag im Dezember 2025 an alle Benutzer weitergegeben werden.

In der Vergangenheit war das Suchfeld immer kürzer als das Startmenü. Nach der Installation des Updates wurde die Höhe der beiden endlich vereinheitlicht. Bei einigen Auflösungen und Skalierungseinstellungen kann die Suchoberfläche jedoch bis zu etwa 70 % des Bildschirmbereichs abdecken. Wenn sich Benutzer unwohl fühlen, können sie dies nur durch eine Änderung der Anzeigeeinstellungen vermeiden.

Zuvor hatte Microsoft ein neues Startmenü-Design für Windows 11 eingeführt. Die neue Version ist größer und höher. Beim Wechsel vom Suchfeld des Startmenüs zur Suchoberfläche wird das ursprünglich sehr inkonsistente Gefühl der Fragmentierung besonders deutlich. Nach der Installation des Updates wird die Suchoberfläche deutlich größer und das gesamte Erscheinungsbild ist besser auf das neue Startmenü abgestimmt. Allerdings gibt es immer noch Probleme mit der Animation und dem Positionsübergang – das Suchfeld erscheint leicht rechts auf dem Bildschirm und ist nicht vollständig mit dem Startmenü ausgerichtet. Die relevanten Details müssen von Microsoft noch weiter verfeinert werden.

Mit diesem Update wurde auch eine Funktion in den Systemeinstellungen angepasst: Microsoft hat die Spalte „FAQ“ in „Device Insights“ umbenannt, der Einstieg befindet sich unter „Einstellungen > System > Info“. Diese Funktion ist für normale Benutzer gedacht und verwendet voreingestellte Regeln anstelle von KI, um eine beliebte Leistungsbewertung der Hardwarespezifikationen des Geräts zu ermöglichen, z. B. ob es für High-End-Spiele oder professionelle Anwendungen geeignet ist. Tatsächliche Tests haben gezeigt, dass unterschiedliche Hardwarebereiche unterschiedlichen Beschreibungssätzen entsprechen.

In Bezug auf den Speicher klassifiziert Device Insights Geräte mit 4 GB–8 GB RAM als Maschinen, die für grundlegende Aufgaben wie das Surfen im Internet, das Bearbeiten von Dokumenten sowie das Senden und Empfangen von E-Mails geeignet sind, und weist ausdrücklich darauf hin, dass die Ausführung anspruchsvoller Anwendungen wie Foto-/Videobearbeitung oder Spiele mit 8 GB oder weniger Speicher schwieriger sein wird. In dem Bericht wurde auch erwähnt, dass die offizielle Mindestspeicheranforderung für Windows 11 zwar immer noch 4 GB beträgt und fast alle neuen Maschinen auf dem Markt mit mindestens 8 GB ausgestattet sind, die Beschreibung auf der Einstellungsseite von Microsoft jedoch als Signal gelesen werden kann, dass „16 GB zur neuen Normalität werden sollten“.

In Bezug auf Grafikkarten wird „Device Insights“ eine Erinnerung für GPUs mit weniger als 4 GB Videospeicher geben, da man davon ausgeht, dass solche Konfigurationen bei der Ausführung von High-End-Spielen oder videobezogenen Aufgaben anfällig für unzureichende Leistung und Bildqualität sind. Gleichzeitig wurde der Homepage der Anwendung „Einstellungen“ eine „Gerätekarte“ hinzugefügt, die die wichtigsten Hardwareinformationen des Computers in kurzer Form anzeigt. Benutzer können auf die Karte klicken, um zur Seite „Info“ zu springen und detailliertere Konfigurationsanweisungen anzuzeigen.