Torvalds, der Vater von Linux, war schon immer offen. Auch wenn seine Worte recht aggressiv klingen, hält er sich nie zurück.Er hat wiederholt Technologiegiganten wie Nvidia, AMD und Intel kritisiert, äußerte auch starke Unzufriedenheit mit GitHub.Kürzlich nahm Torvalds Musk in einer Show ins Visier, weil er glaubte, er sei nicht geeignet, in einem Technologieunternehmen zu arbeiten.
Der Moderator der Sendung erwähnte: „Ein großes Technologieunternehmen verlangt von Entwicklern, anzugeben, wie viele Codezeilen sie geschrieben haben. Wenn das nicht ausreicht, werden sie gefeuert. Einige Leute sind sehr verärgert über diese Art der Produktivitätsmessung, weil dieser Indikator bedeutungslos ist.“
Torvalds antwortete direkt:„Darüber lohnt es sich nicht einmal, sich zu ärgern, das ist pure Inkompetenz und jeder, der es als gültige Messgröße betrachtet, ist dumm genug, nicht in der Technologiebranche zu arbeiten.“
Das anschließende Gespräch zwischen den beiden bestätigte auch, dass Musk das Ziel ihrer Beschwerden war.
Medienberichten zufolge ereignete sich der in der Sendung erwähnte Vorfall nur wenige Tage nach der Übernahme von Twitter durch Musk.
Damals verlangte Musk von seinen Mitarbeitern, den gesamten kürzlich geschriebenen Code auszudrucken und ihn der Geschäftsleitung zur Überprüfung vorzulegen. Außerdem mussten sie Musk per E-Mail die Codeschnipsel zusenden, mit denen sie am zufriedensten waren, und ihm eine Zusammenfassung der letzten Aufzeichnungen über die Codeübermittlung vorlegen.
Diese Praktiken entstammten der „harten Arbeitskultur“, die er damals förderte.
Obwohl das Gespräch zwischen den beiden in der Show entspannt verlief, war klar, dass Torvalds keine guten Gefühle für Musk hegte.
