Mit dem erfolgreichen Andocken der russischen bemannten Raumsonde Sojus MS-28 gelang der Internationalen Raumstation ein historischer Durchbruch –Zum ersten Mal sind alle acht Andockhäfen gleichzeitig belegt, was den Höhepunkt der Andockfähigkeiten der Raumstation im Orbit in den 27 Betriebsjahren markiert.Gipfel. Um das Andocken des neuen bemannten Raumschiffs zu koordinieren, hat die Nationale Luft- und Raumfahrtbehörde (NASA) letzte Woche vorübergehend ein unbemanntes Versorgungsschiff „Cygnus“-23 mit einem Roboterarm angepasst, um Platz für das Raumschiff „Sojus MS-28“ mit drei Astronauten aus den USA und Russland zu machen.
Nachdem die Andockmission der Raumsonde Sojus MS-28 abgeschlossen war, wurde Cygnus-23 wieder am Andockanschluss auf der der Erde zugewandten Seite des gemeinsamen Orbitalsegments installiert.
Bei der „Cygnus“-Serie handelt es sich um ein mittelgroßes Frachtraumschiff der amerikanischen Northrop Grumman Company. Es dient dem regelmäßigen Transport von Vorräten zur Raumstation und ist für die Rückführung von Abfällen zuständig. Sie ist eine der Hauptkräfte bei der logistischen Versorgung der Raumstation.
derzeit,Russland hat zwei „Sojus“-Raumschiffe an der Raumstation angedockt. Zu den anderen fünf auf der Raumstation geparkten Raumschiffen gehören zwei russische unbemannte Versorgungsschiffe „Progress“, Progress-92 und Progress-93; das japanische Frachtraumschiff HTV-X1; und die beiden „Dragon“-Raumschiffe der American Space Exploration Technology Company (SpaceX)..
Glücklicherweise wird der „vollständige“ Zustand nur von kurzer Dauer sein. Die bemannte Raumsonde Sojus MS-27 ist bereit, drei Astronauten zur Erde zurückzubringen. Bis dahin wird die Zahl der auf der Raumstation geparkten Raumschiffe auf sieben reduziert sein.
