Ein Prototypensammler und Whistleblower namens Kosutami hat kürzlich erneut ein Foto veröffentlicht, auf dem angeblich Teile einer komplett schwarzen Version von Apples Vision-Headset zu sehen sind, die noch nicht veröffentlicht wurde, was eine neue Runde von Spekulationen über Apples Farbabstimmung und Produktlinienplanung für räumliche Computerausrüstung auslöste.
Den Bildern nach zu urteilen, gehören zu diesen Komponenten vermutlich ein Stromkopfbügel und ein kabelgebundenes Audiomodul auf der linken Seite des Vision Pro. Seine Struktur ist der vorhandenen Vision Pro-Hardware sehr ähnlich, das Gesamtdesign weist jedoch ein dunkles Erscheinungsbild auf, das bei früheren Massenmodellen noch nie zu sehen war.

Die aktuelle Massenversion des Apple Vision Pro ist nur in Silber und Weiß erhältlich, und die diesmal freigelegten Teile gehören vermutlich zu einer komplett schwarzen oder dunklen Version des Vision-Headsets, die noch nicht auf den Markt gekommen ist. In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass Form und Schnittstellenlayout der neuen Teile mit der vorhandenen Ausrüstung übereinstimmen, es sich also eher um eine Anpassung der Farbabstimmung und der Materialien als um eine komplette Neugestaltung handelt. Solche Enthüllungen gelten als indirekter Beweis dafür, dass Apple intern nach umfassenderen Erscheinungsbildoptionen gesucht hat, und spiegeln viele frühere Gerüchte über Dark-Vision-Modelle wider.
Kosutami hat bereits mehrfach Prototypenteile im Zusammenhang mit der Vision-Serie enthüllt, darunter Informationen über ein dünneres und leichteres Mixed-Reality-Headset namens „Vision Air“. Relevanten Berichten zufolge verfügt das Modell mit dem internen Codenamen „Vision Air“ über ein leichteres Strukturdesign und reduziert das Gewicht, indem einige Strukturteile und das Batteriegehäuse durch Titan ersetzt werden. Gleichzeitig ist das Erscheinungsbild des Rumpfes in einem dunkelblau-schwarzen Farbton gehalten, der der „Midnight Color“ ähnelt, und das Hauptmaterial der Schale ist weiterhin eine Aluminiumlegierung. Im Vergleich zum aktuellen silberweißen Vision Pro wird dieses geplante Modell deutliche Unterschiede im Tragekomfort und im optischen Stil aufweisen.
Anfang des Jahres präsentierte Kosutami außerdem eine dunkle Stromkabelkomponente, die vermutlich im Vision-Headset der nächsten Generation verwendet wird. Die Form ähnelt der Lightning-Schnittstelle, nimmt jedoch ein mitternachtsfarbenes Erscheinungsbild an und wechselt vom 12-Kontaktpunkt-Design des bestehenden Vision Pro zu einem 8-Kontakt-Design. Die Änderung der Anzahl der Kontakte wird als Signal dafür gewertet, dass Apple das Layout des externen Batteriesystems für nachfolgende Headsets neu plant, was möglicherweise mit Gewichtsreduzierung, Akkulaufzeitleistung und modularem Design zusammenhängt. In Kombination mit der Freilegung vollständig schwarzer Teile glauben einige, dass Apple mehrere Versuche unternommen hat, um das Erscheinungsbild, die Stromversorgungsschnittstelle und die strukturellen Lösungen der Vision-Serie zu verbessern.
Es wurde allgemein erwartet, dass Apple nach dem Vision Pro ein günstigeres und leichteres Head-Mounted-Display-Produkt auf den Markt bringen wird. Diese Positionierung wird im Markt üblicherweise als „Vision Air“ bezeichnet. Geplant sind außerdem ein Vision Pro der zweiten Generation und Datenbrillen, die der Form von Alltagsbrillen näher kommen. Berichten zufolge hat Apple jedoch die Entwicklung aller neuen Modelle von Vision-Headsets ausgesetzt, um die Weiterentwicklung von Smart-Brillen-Projekten auf Basis der Technologie der künstlichen Intelligenz zu beschleunigen, was auch Zweifel daran aufkommen lässt, ob die oben genannten Prototypkomponenten in Endprodukte umgewandelt werden können. Bevor eine offizielle Aussage gemacht wurde, ist die Frage, ob das komplett schwarze Vision-Headset tatsächlich für Verbraucher erhältlich sein wird, nur ein Teil der Spekulationen rund um Apples Spatial-Computing-Roadmap.