Jensen Huang, CEO von NVIDIA, erklärte kürzlich, dass China beim Aufbau der KI-Infrastruktur Vorteile gegenüber den USA habe, vor allem im Bauwesen und im Energiebereich. Huang Renxun warnte, dass China zwar vorübergehend einen Vorsprung bei KI-Chips habe, China jedoch in besorgniserregendem Tempo Großprojekte bauen könne.

„Wenn man in den Vereinigten Staaten ein Rechenzentrum bauen möchte, kann es vom Spatenstich bis zum Bau eines KI-Supercomputers etwa drei Jahre dauern“, sagte Huang Ende November in einem Gespräch mit John Hamre, Präsident des Center for Strategic and International Studies. „In China können sie an einem Wochenende ein Krankenhaus bauen.“
Zu den Energiekapazitäten, die den KI-Boom unterstützen, sagte Huang: „Als Land verfügt China über doppelt so viel Energie wie wir, und unsere Wirtschaft ist größer als ihre. Aber das ergibt für mich keinen Sinn.“
Er fügte hinzu, dass Chinas Energieproduktionskapazität weiterhin „explodiert“, während die US-Energieproduktionskapazität relativ flach geblieben sei.
Trotzdem besteht Huang Renxun darauf, dass Nvidia in der KI-Chiptechnologie China voraus ist. Doch er warnte diesbezüglich vor Selbstgefälligkeit und fügte hinzu: „Wer denkt, dass China nicht produzieren kann, entgeht einer großartigen Idee.“