Letzte Woche kündigte die Europäische Union auf der US-amerikanischen Social-Media-Plattform eine Geldstrafe in Höhe von 140 Millionen US-Dollar an. Musk kritisierte die EU am Samstag in einem Tweet und sagte, die EU solle abgeschafft und die Souveränität an die EU-Länder zurückgegeben werden, damit die europäischen Regierungen ihr Volk besser vertreten könnten.

Musk sagte auch, dass die Vereinigten Staaten nicht nur auf die EU reagieren, sondern auch europäische Politiker bestrafen sollten, die sich für die Verhängung von Geldstrafen entscheiden. Er liebt Europa sehr, aber er liebt das bürokratische Monster Europäische Union nicht.
Auch US-Außenminister Rubio und der stellvertretende Außenminister Christopher Landau kritisierten die EU. Landau wies darauf hin, dass trotz der Existenz der Nordatlantikpakt-Organisation Differenzen zwischen der EU und der Trump-Regierung in vielen Fragen das Konzept der Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten immer noch schwächen. Der Regulierungskurs der EU könnte die Sicherheit und Werte westlicher Länder untergraben.
Die Beziehungen zwischen den USA und Europa sind erneut angespannt
Die Europäische Kommission gab am Freitag bekannt, dass sie eine Geldstrafe gegen X wegen Nichteinhaltung der Transparenzpflichten gemäß dem EU-Gesetz über digitale Dienste verhängen werde. Die EU wird X insbesondere wegen der irreführenden Gestaltung seines blauen Zertifizierungszeichens, der mangelnden Transparenz seiner Werbebibliothek und des Versäumnisses, Forschern Zugang zu öffentlichen Daten zu gewähren, zur Rechenschaft ziehen.
Diese Entscheidung ist zwar auch die erste größere Durchsetzungsmaßnahme seit der Umsetzung des EU-Gesetzes über digitale Dienste, doch sie macht einige Beamte der US-Regierung lächerlich.
Landau sagte, wenn einige Länder als NATO-Mitglieder auftreten, beharren sie darauf, dass die transatlantische Zusammenarbeit der Eckpfeiler der gemeinsamen Sicherheit des Westens sei; Wenn diese Länder jedoch als EU-Mitglieder auftreten, verfolgen sie unterschiedliche Ziele, und diese Ziele stehen oft völlig im Widerspruch zu den Interessen und der Sicherheit der Vereinigten Staaten. Diese widersprüchliche Situation kann nicht so weitergehen.
Rubio und FCC-Vorsitzender Brendan Carr sagten, die Geldbuße zeige die Voreingenommenheit der EU gegenüber amerikanischen Technologieunternehmen und sei ein Angriff einer ausländischen Regierung auf das amerikanische Volk und deren Online-Zensur.
Die Kritik der US-Regierung könnte bedeuten, dass die amerikanisch-europäischen Beziehungen innerhalb der NATO angespannter werden. Seit dem Amtsantritt der Trump-Regierung hat sie Europa dazu gedrängt, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen, doch ihre Haltung gegenüber der NATO war hitzig und kalt. Landau stellte im Juni auch öffentlich die Notwendigkeit einer NATO in Frage, löschte die Aussage jedoch später.