Ein am Dienstag von EY veröffentlichter Bericht zeigte, dass weltweite Autokäufer aufgrund von Politikwechseln, Handelskriegen und wachsenden Zweifeln an der Infrastruktur und den Kosten von Elektrofahrzeugen zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren zurückkehren. Um die Verkaufsprobleme bei benzinbetriebenen Autos zu mildern, schlug US-Präsident Donald Trump letzte Woche tiefgreifende Kürzungen der von seiner vorherigen Regierung festgelegten Kraftstoffverbrauchsstandards vor, während die Europäische Union möglicherweise bald eine abgeschwächte Version ihres Plans vorlegen wird, Autos mit Verbrennungsmotoren bis 2035 auslaufen zu lassen.

Constantin M., globaler Leiter für Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und Mobilität bei EY Gall, sagte, dass die Richtlinienänderung nach einem langsamer als erwarteten Übergang zu Elektrofahrzeugen erfolgt.
Er sagte, dass chinesische Verbraucher zwar mehr Elektroautos kaufen, sie aber nicht die Art und Weise schätzen, wie die Autos angetrieben werden, sondern die Integration in den digitalen Lebensstil.
Die neueste Umfrage von Ernst & Young zeigt, dass die Hälfte der weltweiten Autokäufer plant, in den nächsten 24 Monaten ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zu kaufen, was einem Anstieg von 13 Prozentpunkten gegenüber 2024 entspricht.
Die Präferenz für reine Elektrofahrzeuge und Hybridfahrzeuge sank um 10 Prozentpunkte bzw. 5 Prozentpunkte auf 14 % bzw. 16 %.
Laut Ernst & Young haben 36 % der potenziellen Käufer von Elektrofahrzeugen ihren Kauf aufgrund geopolitischer Entwicklungen noch einmal überlegt oder verschoben.