Um eine vollständige Entmilderung zu erreichen, haben einige Bundesländer bereits Maßnahmen ergriffen.Die schleswig-holsteinische Landesregierung gab bekannt, dass bis auf das Finanzamt 80 % der öffentlichen Arbeitsplätze des Landes Microsoft Office vollständig deinstalliert und vollständig auf die Open-Source-Software LibreOffice umgestellt haben.

Der Grund dafür, dass immer noch 20 % nicht übertragen wurden, liegt darin, dass einige spezifische administrative Geschäftssysteme technisch immer noch stark von Microsoft-Komponenten abhängig sind.
Als Reaktion auf diese Problematik hat Schleswig-Holstein gemeinsam mit anderen Bundesländern einen Sonderplan aufgelegt, um diese Restabhängigkeiten durch Technologieanpassung und Systemumbau in den nächsten Monaten schrittweise zu beseitigen und letztlich eine Open-Source-Ersetzung in allen Bereichen zu erreichen.
Nach Berechnungen der Landesregierung hat Schleswig-Holstein durch den Stopp des Erwerbs kommerzieller Microsoft-Lizenzen unmittelbar mehr als 15 Millionen Euro (rund 124 Millionen Yuan) an Lizenzkosten eingespart.
Darüber hinaus will das Land Schleswig-Holstein im Jahr 2026 rund 9 Millionen Euro in Migrationsdienstleistungen und Funktionsentwicklung von Open-Source-Systemen investieren.