Am 15. Dezember gab iRobot, der Erfinder von Kehrrobotern, laut Reuters am Sonntag Ortszeit bekannt, dass das Unternehmen Insolvenz angemeldet habe und von seinem Haupthersteller, der Shenzhen Shanchuan Robot Company, übernommen werde, wodurch eine Privatisierung erreicht werde. iRobot war zuvor an der Nasdaq notiert.

iRobot beantragt Insolvenzschutz
Als Reaktion auf makroökonomische und zollbezogene Unsicherheiten meldete iRobot beim US-Bezirksgericht für den Bezirk Delaware Insolvenz an. Im März dieses Jahres äußerte iRobot Bedenken hinsichtlich seiner Fähigkeit, den Betrieb fortzusetzen.
Der Kehrroboter Roomba von iRobot war einst beliebt, wurde jedoch von chinesischen Konkurrenten wie Ecovacs Robots herausgefordert. Diese Konkurrenten bieten erweiterte Funktionen zu einem günstigeren Preis.
iRobot sagte, das Unternehmen werde weiterarbeiten und seine Anwendungsfunktionalität, Kundenprojekte, globalen Partner, Lieferkettenbeziehungen und bestehenden Produktunterstützungsdienste dürften nicht beeinträchtigt werden.
Das Unternehmen war zuvor Ziel einer 1,4-Milliarden-Dollar-Übernahme durch Amazon. Laut Gerichtsdokumenten schätzt iRobot seine Vermögenswerte und Verbindlichkeiten derzeit auf 100 bis 500 Millionen US-Dollar und die Zahl der Gläubiger auf etwa 50.001 bis 100.000.
iRobot arbeitet derzeit mit Verlust. Aufgrund der durch die Epidemie verursachten Marktnachfrage erreichte sein Marktwert im Jahr 2021 einen Höchststand von 3,56 Milliarden US-Dollar. Nach Angaben der London Stock Exchange Group ist sein Marktwert jedoch auf etwa 140 Millionen US-Dollar geschrumpft.