Für viele Reisekrankheitspatienten ist die Nutzung von Mobiltelefonen im Auto, insbesondere in der Straßenbahn, ein Albtraum.Google entwickelt jedoch eine neue Funktion auf Systemebene namens „Motion Cues“, um dieses Problem zu lösen.

Das Hauptziel von „Motion Tips“ besteht darin, den „sensorischen Konflikt“ zu lindern, der durch die Nutzung von Mobiltelefonen beim Autofahren entsteht. Das Gefühl der Reisekrankheit entsteht genau deshalb, weil der Benutzer auf den Bildschirm starrt und das Gefühl hat, dass er sich in einem stationären Zustand befindet, während das Innenohr die Bewegung und Stöße des Fahrzeugs wahrnimmt. Diese Disharmonie führt letztendlich zu Übelkeit.

Die Lösung von Google besteht darin, an den Rändern des Bildschirms winzige animierte Punkte hinzuzufügen, die sich in Richtung der tatsächlichen Bewegung des Fahrzeugs bewegen. Dadurch werden die Bilder auf dem Bildschirm mit der Bewegung des Fahrzeugs synchronisiert und das Gehirn dabei unterstützt, die wahrgenommenen Informationen zu koordinieren, um Übelkeit zu reduzieren.

Dies ist jedoch kein neues Konzept. Apple hat in iOS 18 eine ähnliche Funktion „Fahrzeugbewegungsaufforderung“ eingeführt, die Bewegungen über Beschleunigungsmesser und Gyroskop erkennt und automatisch animierte Punkte anzeigt.

Derzeit wurde die Funktion „Motion Tips“ im neuesten Test-Build von Android Canary entdeckt, sie ist jedoch noch nicht vollständig aktiviert.

Diese Funktion könnte theoretisch in einem späteren Update von Android 16 erscheinen, Android 17 gilt jedoch als sichererer Release-Zeitpunkt.