Die südkoreanische Regierung gab am Donnerstag bekannt, dass sie plant, ab Februar nächsten Jahres mehr als 10.000 von Nvidia Corp. gekaufte Grafikprozessoren (GPUs) an kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups, akademische Einrichtungen und nationale Projekte im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) zu verteilen, als Teil ihrer umfassenderen Strategie zur Entwicklung eines starken inländischen Ökosystems für künstliche Intelligenz.

Die südkoreanische Regierung gab kürzlich 1,4 Billionen Won (ca. 947,2 Millionen US-Dollar) aus, um etwa 10.000 GPUs von Nvidia zu kaufen. Dies ist die erste Phase eines Plans, bis 2030 50.000 GPUs zu kaufen.
Diese GPUs werden in großen Clustern konfiguriert, um Hochgeschwindigkeitsrechnen für das Training und die Inferenz von KI-Modellen zu unterstützen.
Bewerbungen für Projekte zur Entwicklung künstlicher Intelligenz aus Industrie, Wissenschaft und Forschungseinrichtungen werden bis zum 28. Januar online angenommen, wobei jedes Projekt bis zu 256 H200-GPUs oder 128 B200-GPUs unterstützt.
Die südkoreanische Regierung fügte hinzu, dass etwa 6.000 B200-GPUs, die später geliefert werden sollen, einer landesweiten Initiative zur Entwicklung einheimischer Basismodelle für künstliche Intelligenz zugewiesen werden.
Zuvor hatte Nvidia-CEO Huang Jensen Ende Oktober angekündigt, dass das Unternehmen mit der koreanischen Regierung und großen Unternehmen wie Samsung Electronics zusammenarbeiten werde, um 260.000 GPUs in Südkorea einzusetzen und eine große Fabrik für künstliche Intelligenz zu bauen.
Dem Plan zufolge wird die südkoreanische Regierung mehr als 50.000 GPUs verwenden, um eine nationale souveräne KI-Plattform aufzubauen, und Samsung Electronics, SK Group und Hyundai Motor Group werden jeweils mehr als 50.000 GPUs erhalten. Naver erhält 60.000 Yuan.