Die Kettenreaktion der Speicherknappheit weitet sich nun allmählich aus und beschränkt sich nicht mehr nur auf die Speicherbranche. Auch die Auswirkungen auf Grafikkarten werden immer deutlicher. Laut japanischen Medienberichten hat NVIDIA die Lieferung von Videospeicher an Partner eingestellt und liefert nur noch GPUs, was Grafikkartenhersteller und -händler enorm unter Druck setzt.
Auch wenn bisher kein nennenswerter Anstieg der Grafikkartenpreise (im Vergleich zum Speicher) zu beobachten ist, ist es aus heutiger Sicht nur eine Frage der Zeit, bis die Grafikkarten komplett vergriffen sein werden.

Beispielsweise hat Tsukumo eX., einer der beliebtesten Computergeschäfte in Akihabara, Japan, damit begonnen, Kaufbeschränkungen für Grafikkarten einzuführen:
RTX 5060 Ti 16 GB und Modelle der RX 9000-Serie und höher, jede Person kann nur ein Stück kaufen!
Der Ladenbesitzer sagte: „Grafikkarten mit großer Speicherkapazität sind heutzutage extrem schwer zu kaufen. Obwohl es noch einen gewissen Lagerbestand im Laden gibt, sind wir nicht sicher, wann die nächste Warenlieferung eintreffen wird oder ob sie überhaupt eintreffen wird.“
Andere Geschäfte haben ähnliche Bedenken, und selbst die Schwierigkeit, Grafikkarten mit 8 GB oder mehr Videospeicher aufzufüllen, nimmt zu.
