Die PC-Branche sei mittlerweile in einen Zustand der „Verzweiflung“ geraten. Angesichts der extrem knappen Speicherversorgung sitzen PC-Branchenriesen wie Asus, HP und Dell auf riesigen Geldsummen, können aber nicht genug Speicher bekommen.Südkoreanische Medien berichteten, dass die Preise für DDR5-Speicher nach einem starken Anstieg im nächsten Jahr voraussichtlich um 45 % steigen werden. Diese Situation zwingt die gesamte Lieferkette zu einer Umstrukturierung.

Angesichts der außer Kontrolle geratenen Speicherversorgung bleiben PC-Herstellern derzeit nur drei äußerst schwierige Optionen:

Die Produktpreise sind deutlich gestiegen:Durch die direkte Weitergabe der Kosten an die Verbraucher werden nicht nur die Kaufabsichten gedämpft, sondern die Hersteller müssen auch die Preise erheblich erhöhen, um den aktuellen Vertragspreis zu decken.

Konfiguration reduzieren:Da die Software nun allgemein empfiehlt, mit 16 GB zu beginnen, sind Hersteller gezwungen, in Mainstream-Notebooks auf 8 GB Speicher umzusteigen und die Auslieferungen zu erhöhen, indem sie die Speichernutzung einzelner Maschinen verringern.

Verschiebung:Dies ist auch eine Lösung, die Hersteller derzeit prüfen. So wurde beispielsweise die RTX 50 SUPER auf das zweite Quartal 2026 verschoben und AMDs RDNA 5-Grafikkarte wird voraussichtlich erst in der zweiten Jahreshälfte 2027 auf den Markt kommen.

Brancheninsider geben zu, dass die Verschiebung von Produktveröffentlichungen oder die Reduzierung von High-End-Produktlinien zu einer unvermeidlichen Entscheidung für Marktreaktionsstrategien geworden ist.