Aufgrund der äußerst knappen Produktionskapazität für fortschrittliche Prozesse bei 3 nm und darunter hat TSMC die Kommunikation mit Großkunden aufgenommen und plant, seine Angebote in vier aufeinanderfolgenden Jahren von 2026 bis 2029 zu erhöhen.Unter anderem tritt das neue Angebot für 2026 ab Neujahr in Kraft. Doch selbst wenn TSMC Preiserhöhungen fordert, buchen die Kunden immer noch aktiv Produktionskapazitäten für fortgeschrittene Prozesse.
Marktprognosen deuten darauf hin, dass die traditionelle Leistung von TSMC außerhalb der Saison im ersten Quartal 2026 mindestens gleichbleibend oder sogar leicht höher ausfallen dürfte und damit das geschäftigste erste Quartal in der Geschichte erreichen wird.
Der Hauptgrund für die Nebensaison von TSMC ist der hektische Wettbewerb um Produktionskapazitäten für Plattformen der nächsten Generation durch Großkunden wie NVIDIA und AMD. Darüber hinaus bauen auch Nicht-Apple-Kunden wie Broadcom KI-Anwendungsfelder aktiv aus, was langfristig zu einem Mangel an fortschrittlichen Prozessen führt.
Es wird berichtet, dass die Preisanpassungsspanne von TSMC im Jahr 2026 voraussichtlich zwischen 3 % und 10 % im einstelligen Bereich liegen wird. Die konkrete Erhöhung variiert je nach Beschaffungsebene und spezifischen Prozessknoten.
TSMC antwortete, dass „die Preisgestaltung immer strategieorientiert und nicht chancenorientiert ist“ und darauf abzielt, den Anstieg der Produktionskosten durch Preisanpassungen widerzuspiegeln und den Kunden weiterhin einen Kernwert zu bieten.
