Während DRAM-Speicher in eine neue Runde des „Superzyklus“ eintritt, hat sich der globale Halbleitermarkt vollständig in einen Verkäufermarkt verwandelt. Berichten zufolgeDa die Produktionskapazitäten für Speicher knapp sind, verschärfen Top-Anbieter wie Samsung und SK Hynix ihre Strategien und beginnen mit der „Auswahl“ von Kunden, wobei sie langfristigen Verträgen mit Branchenriesen den Vorrang geben.

In dieser Situation haben große PC-Hersteller wie Lenovo, Dell, Apple und Asus eine vorrangige Zuteilung von Zulieferern erhalten.Da sie den Großteil der OEM-Lieferkette kontrollieren, sind kleine Hersteller dagegen mit großen Schwierigkeiten bei Lieferengpässen konfrontiert.

Derzeit sind Speicherlieferanten nicht bereit, langfristige Verträge abzuschließen, sondern ziehen es vor, die Marktpreise schrittweise zu bewerten. Aufgrund seiner exklusiven Beziehung zu Samsung und SK Hynix hat Apple jedoch vorrangige Lieferrechte erhalten. Asus und Lenovo sind ebenfalls wichtige Hauptkunden von Samsung.

Dabei spiegeln sich die Vorteile großer PC-Hersteller im Einzelhandel, die bei der Speicherversorgung Vorrang haben, nicht zwangsläufig im Preis wider.Denn mit zunehmender Knappheit macht sich der Einzelhandel möglicherweise nicht mehr Gedanken über den Preis, sondern „ob es vorrätig ist“.