Die Europäische Kommission hat offiziell eine Untersuchung gegen X (ehemals Twitter) eingeleitet, um herauszufinden, ob das soziale Netzwerk gegen das EU-Gesetz über digitale Dienste verstößt. Die Europäische Kommission gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie mehrere Aspekte offiziell untersucht, bei denen X möglicherweise gegen die Regeln des Digital Services Act verstoßen hat.

Dazu gehören „die Risikobewertung und die ergriffenen Maßnahmen zur Risikominderung“.

Die Europäische Kommission prüft außerdem „mögliche Mängel bei der Ermöglichung des Zugriffs auf öffentliche Daten für Forscher“.

Dies ist das erste Mal, dass die Europäische Kommission eine Untersuchung möglicher Verstöße gegen das Gesetz über digitale Dienste einleitet, das erstmals im April 2022 verabschiedet wurde. Die Europäische Kommission sagte, sie werde weiterhin Beweise für den Fall sammeln, was die Durchführung von Befragungen und Inspektionen sowie die Aufforderung an X zur Bereitstellung weiterer Informationen umfassen könnte.

Für die Untersuchung, die heute offiziell eingeleitet wurde, gibt es keine gesetzliche Frist für den Abschluss. Dies bedeute auch nicht, dass die Europäische Kommission „dem Ergebnis der Untersuchung vorgreifen“ werde. In der Pressemitteilung heißt es weiter, dass die Europäische Kommission die von Unternehmen X vorgeschlagenen Abhilfemaßnahmen „zur Behebung der Rechtsstreitigkeiten“ akzeptieren könne.

Im Juni dieses Jahres schickte die EU ein Team zu Unternehmen X, um einen Stresstest im sozialen Netzwerk durchzuführen, um festzustellen, ob es den Digital Services Act einhält.

Elon Musk ist seit mehr als einem Jahr Eigentümer von Unternehmen X, das Unternehmen hat sich jedoch nicht ausführlich zu der neuen EU-Untersuchung geäußert.