Seit der Veröffentlichung der Nintendo Switch 2 ist die „Game-Key Cards“-Richtlinie eines der umstrittensten Themen in der Spielergemeinschaft. Im Gegensatz zu herkömmlichen physischen Kassetten, in denen komplette Spiele integriert sind und die ohne Download gespielt werden können, stellen „Spielschlüsselkarten“ nur Spiele-Downloadcodes bereit, und Spieler müssen den gesamten Inhalt dennoch über das Internet herunterladen. Viele Spieler haben sich dagegen ausgesprochen und argumentiert, dass die physische Version ein vollständiges Plug-and-Play-Erlebnis bieten sollte, ohne dass zusätzliche Downloads erforderlich sind.

Nach dem Schelten muss man es trotzdem kaufen. Eine Umfrage zeigt, dass fast 70 % der Switch2-Spieler es besitzen.

Aktuelle Daten aus Nutzerbefragungen zeigen jedoch, dass trotz der anhaltenden Kritik im Internet das tatsächliche Konsumverhalten ein anderes Bild zeigt. Deku Deals, eine Preisvergleichsplattform für Spiele, führte eine Umfrage unter 1.070 Nutzern durch, die in den letzten sechs Monaten mindestens eine physische Version des Switch 2-Spiels eines Drittanbieters gekauft hatten, und stellte fest, dass 735 von ihnen (etwa 68,7 % der Gesamtstichprobe) mindestens ein „Key-Card“-Spiel besaßen, was zeigt, dass die Akzeptanz des Formats auf dem tatsächlichen Markt viel höher ist, als das Online-Volumen vermuten lässt.

Die Umfrage listete auch die zehn am häufigsten gesammelten Switch 2-Spiele unter den Nutzern der Plattform auf. Es ist erwähnenswert, dass sechs davon im „Schlüsselkartenformat“ ausgestellt werden, darunter:

„Courageous Revelation: Flying Fairy HD Remaster“

„Star Wars: Desperados Gold Edition“

„Yakuza 0 Director’s Cut“

„Final Fantasy 7 Remake INTERGRADE“

„Street Fighter 6 Year 1-2 Fighter Edition“

„Persona 3 Reload“

Die restlichen vier sind traditionelle physische Kassettenspiele wie „Cyberpunk 2077: Ultimate Edition“, „Hades 2“ usw.

Nach dem Schelten muss man es trotzdem kaufen. Eine Umfrage zeigt, dass fast 70 % der Switch2-Spieler es besitzen.

Derzeit übersteigt die Anzahl der auf der Switch2-Plattform ausgegebenen „Game Redemption Cards“ die Anzahl herkömmlicher physischer Kassetten bei weitem. Obwohl viele Spieler das Format online stark kritisiert haben, entscheiden sie sich beim Kauf möglicherweise immer noch für das Produkt „Key Card“, basierend auf Faktoren wie Spielinhalt, Preis oder Verfügbarkeit. Dies kann bedeuten, dass für die meisten normalen Verbraucher immer noch die Bequemlichkeit und die Attraktivität des Spiels selbst die Hauptfaktoren bei der Kaufentscheidung sind und die Integrität der physischen Medien kein wesentliches Hindernis für den Konsum darstellt.