Obwohl die Microsoft-Übernahme von Activision Blizzard längst geklärt ist, sind die Konflikte und das Chaos innerhalb von Activision Blizzard noch nicht abgeklungen. Die erst 2021 gegründete ABK Workers Alliance twitterte, dass QA-Mitarbeiter von Activision in Minneapolis, Austin und El Segundo am 30. November eine E-Mail mit der Ankündigung erhalten hätten, dass die Hybridarbeit für QA-Mitarbeiter im Januar enden werde.

Gleichzeitig hat die Arbeitergewerkschaft ABK diesem Tweet auch ihre Stellungnahme zu dieser Entscheidung beigefügt.

„Mit der Ankündigung des hybriden Arbeitens Anfang dieses Jahres ist die Arbeitsplatzsicherheit vieler QA-Mitarbeiter bereits gefährdet“, heißt es in einer Erklärung der Arbeitnehmergewerkschaft ABK.

„Seitdem haben Hunderte von Mitarbeitern mit den Unterkunftsteams kommuniziert und versucht, aufgrund einer Behinderung, finanzieller Bedenken oder anderer Faktoren eine dauerhafte Heimarbeitsregelung zu erreichen. Viele dieser Anträge wurden komplett abgelehnt, und viele weitere wurden in Büros gestellt, die den Bedürfnissen der Mitarbeiter nicht gerecht werden.“

„Dies hat dazu geführt, dass viele Mitarbeiter durch sanfte Entlassungen das Unternehmen verlassen mussten. Wir glauben, dass die Abschaffung des hybriden Arbeitens dazu führen wird, dass mehr Mitarbeiter gezwungen werden, das Unternehmen zu verlassen und in verzweifelte Situationen geraten.“

In der Erklärung wurde außerdem erwähnt, dass viele Mitarbeiter weit entfernt vom Büro leben, was ebenfalls zu Pendel- und finanziellen Belastungen sowie Auswirkungen auf persönliche und familiäre Beziehungen führt.

In der Abschlusserklärung wird darauf hingewiesen, wie sich die erhöhte Arbeitsbelastung, der Stress und die verminderte Produktqualität auf das verbleibende Personal des Unternehmens auswirken werden, und kommt zu dem Schluss: „Einheitsvorgaben schaden uns allen. Jeder verliert: das Unternehmen, die Produkte, die Spieler und vor allem die Mitarbeiter. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Entscheidung, intern oder von zu Hause aus zu arbeiten, für jeden Mitarbeiter individuell und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse jedes Mitarbeiters getroffen werden sollte.“

Angesichts der jüngsten Kontroverse zwischen Activision Blizzard und dem QA-Team hat Activision Blizzard nicht offiziell reagiert.