Laut Medienberichten vom 7. FebruarBei einem Mann kam es schließlich zu Atemversagen und es wurde eine „Downlunge“ diagnostiziert, nachdem er mehr als 12 Stunden am Tag eine minderwertige Daunenjacke getragen hatte, aus der Daunen austraten.Laut Ärzten ist die Essenz der „Down-Lunge“ eine Überempfindlichkeitspneumonitis. Dabei handelt es sich nicht um einen standardisierten medizinischen Diagnosenamen, sondern um einen gebräuchlichen Ausdruck für Überempfindlichkeitspneumonitis oder interstitielle Lungenerkrankung, die durch langfristiges Einatmen von Daunenfasern oder den darin enthaltenen winzigen Proteinpartikeln verursacht wird.
Einfach ausgedrückt: Nachdem der menschliche Körper winzige Allergene wie Geflügelprotein, Hausstaubmilben und in Daunen enthaltene Schimmelpilze eingeatmet hat, reagiert das Immunsystem über und greift sein eigenes Lungengewebe an, was zu alveolären und interstitiellen Entzündungen führt.
Minderwertige Daunenprodukte sind die Hauptrisikoquelle für die Entstehung einer „Down-Lunge“. Einerseits wurde ihr Produktionsprozess keiner strengen Reinigung, Hochtemperatursterilisation und Milbenentfernungsbehandlung unterzogen, so dass eine große Anzahl an Restallergenen wie Geflügelprotein, Hausstaubmilben, Schimmelpilzen und anderen Allergenen vorhanden ist.
Andererseits weisen minderwertige Produkte schlechte Stoffe und Nähtechniken auf und sind anfällig für „Daunenlecks“. Winzige Daunenreste fliegen direkt in die Luft und erhöhen das Risiko des Einatmens. Im Gegenteil, bei hochwertigen Daunenprodukten besteht ein deutlich geringeres Allergierisiko.
Ärzte erinnern daran, dass beschädigte Daunenjacken und längeres Tragen das Risiko einer „Down-Lunge“ erhöhen können.
