Am 8. Februar kündigte Linus Torvalds, der Vater von Linux, die Veröffentlichung der stabilen Version von Linux 6.19 an und bestätigte offiziell, dass die Kernel-Versionsnummer der nächsten Generation Linux 7.0 sein wird. Er sagte in der Veröffentlichungs-E-Mail von Linux 6.19, dass er „fast nicht mehr in der Lage sei, eine so große Zahl noch einmal zu zählen“, und beschloss daher, die nächste Version des Kernels 7.0 zu nennen. Dies bedeutet auch, dass nach 6.19 die Versionsnummer des Linux-Kernels ein „ganzzahliges“ Update einleiten wird.

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Dem festgelegten Rhythmus zufolge beginnt das Merge-Fenster für Linux 7.0 morgen und dauert etwa zwei Wochen. Während des Zusammenführungsfensters werden neue Funktionen und Änderungen, die von Betreuern jedes Subsystems eingereicht werden, nach und nach in den Hauptzweig integriert und bilden so die funktionale Grundlage von 7.0. Derzeit stehen mehr als dreißig Pull-Requests zur Bearbeitung in der Warteschlange, was die aktiven Vorbereitungen der Community vor dem Start des neuen Versionszyklus zeigt.

Dem Zeitplan zufolge wird die Veröffentlichung der stabilen Version von Linux 7.0 voraussichtlich Mitte April erfolgen. Gemäß der entsprechenden Release-Planung wird diese Kernel-Version auch in Ubuntu 26.04 LTS enthalten sein und damit aktualisierte Kernel-Funktionen und Hardware-Support-Funktionen für die Langzeit-Support-Version bereitstellen. Für Desktop-Benutzer und Server-Benutzer wird sich die Einführung der stabilen Version 7.0 schrittweise durch die Aktualisierung der Mainstream-Distributionen widerspiegeln.

Obwohl das Zusammenführungsfenster derzeit kurz vor der Eröffnung steht, wurden viele funktionale Verbesserungen für Linux 7.0 bereits im Voraus angekündigt. Relevante Berichte wiesen darauf hin, dass Linux 7.0 „viele aufregende Änderungen“ beinhalten wird, die Leistungsoptimierung, Hardware-Unterstützung und Kernel-interne Mechanismen betreffen. Mit fortschreitendem Zusammenführungsfenster werden diese neuen Funktionen nach und nach in die Hauptlinie aufgenommen und bilden den Schwerpunkt des 7.0-Zyklus.

Für die Linux-Kernel-Community ist der Sprung der Versionsnummer von 6.x auf 7.0 eher ein Meilenstein als eine technische Demarkationslinie, die lediglich „große Änderungen“ anstrebt. Hinter der Aktualisierung der Versionsnummer steht jedoch weiterhin die kontinuierliche funktionale Weiterentwicklung und Optimierung durch die neue Version 7.0. Mit der Veröffentlichung nachfolgender Release Candidates (RC) erhalten Industrie und Benutzer mehr Möglichkeiten, die Leistung von Linux 7.0 unter realer Belastung und in verschiedenen Hardwareumgebungen zu testen.