Den neuesten Daten des Forbes-Magazins und britischen Finanzberichten zufolgeDisneys Live-Action-Film „Schneewittchen“, der im März 2025 in die Kinos kam, erlitt einen katastrophalen Kassenausfall, der Disney allein im Kinoverleih einen Nettoverlust von rund 170 Millionen US-Dollar bescherte.

Der Produktionsprozess des Films war langwierig und erforderte Neuaufnahmen.Die Endkosten stiegen auf 336,5 Millionen US-Dollar, was ihn zu einem der teuersten Disney-Filme aller Zeiten machte.
Obwohl der Film fast 65 Millionen US-Dollar an Steuererleichterungen aus dem Vereinigten Königreich erhielt, belief sich der weltweite Einspielerfolg auf nur 205,7 Millionen US-Dollar, was nicht einmal die Produktionskosten decken konnte, geschweige denn die enormen Marketingausgaben.
Damit ist es einer der schlimmsten Kassenflops von Disney in den letzten Jahren, nach anderen Flops im Jahr 2025.

Analysten führten das Scheitern im Allgemeinen auf außer Kontrolle geratene Produktionskosten und anhaltende Kontroversen rund um die Besetzung und die Kommentare von Star Rachel Zegler zurück.Zegler bezeichnete den Originalanimationsfilm von 1937 als „veraltet“ und bezeichnete den Prinzen als „Stalker“. Diese Kommentare lösten bei konservativen Zuschauern eine Welle der Gegenreaktion aus.
Allerdings spielte Disneys nachfolgende Realverfilmung von „Lilo und Stitch“ weltweit eine Milliarde US-Dollar ein. Dieser starke Kontrast zeigt, dass Markenmagie nicht mehr automatisch funktioniert und die Loyalität des Publikums gegenüber dem Original wichtiger ist als Massenmarketing.

Von der Besetzungskontroverse um „Die kleine Meerjungfrau“ bis hin zu den Kontroversen und großen Verlusten bei „Schneewittchen“ scheint sich Disneys Weg zum klassischen Realfilm-Animationsfilm in einen merkwürdigen Kreis gedreht zu haben. Was war Ihrer Meinung nach der Hauptgrund für das Scheitern?