Indien strebt danach, innerhalb weniger Jahre eine eigene Produktion von fortschrittlichen Halbleitern zu erreichen, ein Schritt, der die Ambitionen des Landes unterstreicht, seine Technologiefertigungsindustrie auszubauen. Indiens Bundesminister für Wissenschaft und Technologie sagte, Indiens Ziel bestehe darin, einen Sprung von der 28-Nanometer-Chipherstellung zur 2-Nanometer-Chipherstellung zu schaffen. „Dies wird eine stetige und stetige Reise sein, und wir werden nicht überstürzt handeln.“

Die indische Regierung könnte in naher Zukunft eine neue Initiative zur Chipherstellung ankündigen, die spezielle neue Mittel umfassen wird. Die Initiative wird sich auf den Bereich Chip-Design konzentrieren und mindestens 50 indische Deep-Tech-Unternehmen einbeziehen. Es wird erwartet, dass die drei inländischen Chipproduktionsstandorte Indiens noch in diesem Jahr mit der kommerziellen Massenproduktion beginnen.

Derzeit steckt die Struktur der indischen Halbleiterindustrie noch in den Kinderschuhen. Das bevölkerungsreichste Land der Welt hat einen 10-Milliarden-US-Dollar-Spezialfonds zur Unterstützung der Entwicklung der Chipindustrie eingerichtet und die Gründung zahlreicher Chip-Verpackungs-, Montage- und Testunternehmen gefördert.

Micron Technology hat eine Fabrik in Gujarat, der Heimatstadt des indischen Premierministers Modi, gebaut; Die Tata Group gehört als große indische Unternehmensgruppe auch zu den zehn lokalen Unternehmen zur Herstellung von Siliziumwafern in Indien.