Eines der größten Probleme beim modernen Gaming ist, dass es zu groß ist. Der eingebaute Speicherplatz der PS5 fühlt sich wirklich unzureichend an und nur 3-4 Spiele reichen aus, um ihn zu füllen. Die kleinste Version der in der PS5-Konsole verbauten SSD ist 825 GB groß, der tatsächlich verfügbare Speicherplatz beträgt nur 667 GB.
Entwickler wie Arrowhead haben geniale Möglichkeiten gefunden, die Größe ihrer Spiele zu reduzieren, wie zum Beispiel der PC-Version von Deadpool 2, aber leider sind 100-GB-Meisterwerke mittlerweile die Norm. Allerdings hat Sony möglicherweise einen cleveren Weg gefunden, dieses Problem zu umgehen.

Laut TechSpot hat Sony ein neues Patent namens „Asset Streaming“ angemeldet, das die Dateigröße deutlich reduzieren kann.
Sony betont, dass es sich bei der Technologie nicht um eine Erweiterung des Cloud-Gamings handelt, sondern offenbar um einen Kompromiss zwischen traditionellen lokalen Downloads und Cloud-Streaming, der das Beste aus beiden Welten bietet – vorausgesetzt, der Benutzer verfügt über ein gutes Netzwerk.
Wie es funktioniert, können Sie im Bild unten sehen. Kurz gesagt, Sie laden einfach den ausführbaren Code und einige der „Kern“-Ressourcen herunter, die zum Starten des Spiels erforderlich sind, entweder über einen Online-Shop oder auf einer physischen CD, die möglicherweise nur etwa 100 MB groß ist.

Die Kernlogik des Spiels wird lokal gespeichert, aber im Verlauf des Spiels werden hochwertigere Assets über das Internet abgerufen, um sicherzustellen, dass Sie nicht auf die üblichen Probleme beim Streaming stoßen.
Im Wesentlichen können Sie einzelne Teile des Spiels nach Bedarf herunterladen, anstatt alles auf einmal auf Ihrer Festplatte zu speichern.
Dies ist keine perfekte Lösung
Da diese Technologie auf einer sehr stabilen Netzwerkverbindung basiert, ist sie möglicherweise keine perfekte Lösung für Online-Spiele wie Fortnite und Call of Duty, da sie sich wie jeder andere Download auf Ihren Ping auswirkt. Spiele, die auf Online-Diensten basieren, sind häufig der Hauptgrund für große Dateigrößen, was für Sony zweifellos ein heikles Problem darstellt, aber diese Technologie kann die Belastung von Einzelspieler-Spielen zumindest verringern, sodass Sie sie weiterhin spielen können.
Natürlich ist dies nur ein Patent, und Sony wird diese Technologie möglicherweise nicht irgendwann auf Spiele anwenden, aber es zeigt zumindest, dass PlayStation sich des Problems übermäßig großer Spieledateien bewusst ist und Maßnahmen ergreifen muss, um die Dateigröße zu reduzieren. Ein weiteres Patent zur Lösung dieses Problems wurde 2025 angemeldet und zeigt, dass Gamer nicht die einzigen sind, die mit Spielen unzufrieden sind, die viel Festplattenspeicher beanspruchen.


