zusammen mitLinux-Kernel 7.0Mit der Veröffentlichung von feiert die Open-Source-Community eines der langlebigsten und erfolgreichsten Hardware-Geräte in der PC-Geschichte:Intel 440BXChipsatz verabschiedet sich offiziell. Beim 7.0-Kernel-Code-Update haben die Entwickler den EDAC-Treiber (Error Detection and Correction) des 440BX vollständig entfernt und nicht vorübergehend deaktiviert. Das bedeutet, dass moderne Linux-Systeme dieses „lebende Fossil“ aus den 1990er-Jahren offiziell nicht mehr unterstützen.

Der Intel 440BX-Chipsatz wurde 1998, also vor fast 30 Jahren, geboren. Dies ist ein klassischer Chipsatz, der speziell für Pentium II- und Pentium III-Prozessoren entwickelt wurde. Es kann als „goldener Partner“ der Pentium-Ära bezeichnet werden.Erstmals wurde die Systembusfrequenz (FSB) von 66 MHz auf 100 MHz erhöht, was zu einem qualitativen Sprung in der Rechenleistung des gesamten Computers führte. Die 100-MHz-Busfrequenz wird seit den 1990er Jahren verwendet.
Dieser Chipsatz führt auch das Heimwerken in eine neue Ära.Viele Spieler übertakten damit den Klassiker „Celeron 300A“ oder „Pentium III“ deutlich und das übertaktete System läuft äußerst stabil.
Intel 440BX dominierte nicht nur viele Jahre lang den Markt für physische Hosts, sondern wurde in den frühen Tagen des Aufstiegs der Virtualisierungstechnologie auch oft als analoger Chipsatz für virtuelle Maschinenplattformen wie VMware verwendet. Mit der Beliebtheit moderner analoger Architekturen wie dem Q35 ist es jedoch nicht mehr sinnvoll, diesen veralteten Code beizubehalten.
