Alle Steam Deck-Modelle sind derzeit ausverkauft, und die Gründe dafür sind wie erwartet. Aufgrund des anhaltenden Mangels an Speicherchips könnte diese Handheld-Konsole laut Valve für einen bestimmten Zeitraum nicht verfügbar sein. Valve stellt auf der Steam-Deck-Store-Seite fest: „Aufgrund der Knappheit an Arbeitsspeicher und Speicherchips kann es sein, dass das Steam-Deck-OLED-Modell in einigen Bereichen zeitweise ausverkauft ist.“ Die Seite erinnert auch daran, dass bestätigt wurde, dass das Steam Deck LCD-Modell im Dezember eingestellt wird und diese Version nicht erneut gelistet wird.

Valve hat zuvor die 256-GB-LCD-Version des Steam Decks für 399 US-Dollar verkauft. Im Vergleich dazu kostet die 512-GB-OLED-Version 549 US-Dollar und die 1-TB-Version 649 US-Dollar.
Die globale Speicherkrise ist auf die weiterhin steigende Nachfrage nach Speicherchips von Unternehmen aus den Bereichen künstliche Intelligenz und Rechenzentren zurückzuführen, die zu Befürchtungen geführt hat, dass dies zu höheren Preisen für Unterhaltungselektronik führen wird. Diese „Speicherkatastrophe“ hat sich auf die Veröffentlichung von Valves Steam Machine ausgewirkt und die Bekanntgabe der Markteinführungszeit und des Preises des Geräts verzögert, es wird jedoch weiterhin damit gerechnet, dass das Produkt in der „ersten Jahreshälfte“ auf den Markt kommt.
Es ist unklar, wann das Steam Deck wieder aufgefüllt wird oder wie lange es nach der Auffüllung zum Verkauf verfügbar sein wird. Valve verkauft auch eine generalüberholte Version des Steam Decks zum Preis von 279 bis 519 US-Dollar, aber auch diese Version ist ausverkauft.
Neben Valve soll der Speichermangel auch Hersteller von Spielekonsolen betreffen. Analysten spekulieren, dass die Krise die Veröffentlichung von Sonys nächster PlayStation-Generation verzögern und Nintendo dazu veranlassen könnte, den Preis der Switch 2 zu erhöhen.