US-Präsident Trump kritisierte TSMC und andere Unternehmen kürzlich erneut und sagte, dass sie seit mehr als 30 Jahren das Geschäft amerikanischer Unternehmen an sich gerissen hätten. Diese Worte bedeuten, dass TSMC und andere taiwanesische Hersteller einem größeren Druck ausgesetzt sind und zusätzliches Geld in den USA investieren müssen.

In den letzten Jahren hat TSMC seine Investitionen auf Druck der USA von 65 Milliarden US-Dollar auf 165 Milliarden US-Dollar erhöht. Die in die USA übertragenen fortschrittlichen Prozesse wurden ebenfalls von 5 nm auf 3 nm und 2 nm aufgerüstet. Zukünftig wird es Knoten der neuen Generation wie A16 und A14 geben. Auch Forschungs- und Entwicklungszentren sowie moderne Verpackungsfabriken wurden verlegt und errichtet.

Dennoch wurde TSMC von den USA noch nicht vollständig anerkannt und ist weiterhin gezwungen, in Zukunft zusätzliche Investitionen zu tätigen.Die gesamten taiwanesischen Hersteller müssen zusätzlich 250 Milliarden US-Dollar investieren, wovon TSMC weitere 100 Milliarden US-Dollar benötigt.

Mit den zusätzlichen 100 Milliarden US-Dollar sollen vier Chipfabriken gebaut werden. Obwohl die spezifischen Prozessdetails nicht bekannt gegeben wurden, ist TSMC verpflichtet, fortschrittlichere Prozesse zur Produktion an US-Fabriken zu übertragen.

Das zuvor vom US-Handelsminister genannte Ziel besteht darin, dass TSMC 40 % seiner Produktionskapazität in die Vereinigten Staaten verlagern muss., doch dieses Ziel gilt aus Sicht der Branche als unwahrscheinlich. Obwohl TSMC selbst seinen Standpunkt nicht geäußert hat und es nicht wagt, Unzufriedenheit mit den US-Regierungsbehörden zu diesem Thema hervorzurufen, hat es sich nicht verpflichtet, 40 % zu übertragen.

Denn die Verlagerung von 40 % der Produktionskapazität bedeutet nicht nur eine Aushöhlung der Heimatbasis von TSMC, sondern, was noch wichtiger ist: Je mehr das Unternehmen in den USA produziert, desto stärker wird die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sinken, da die Bau- und Betriebskosten der US-Fabriken zu hoch sind, um die bisherige Bruttogewinnmarge aufrechtzuerhalten.